Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
127
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Fünftes Buch.127rollte seine schweigenden Augen. Er kannte denStolz von Foldath, er schaute auf Fingal anseinen Hügeln. Dann kehrte er düster herum,in zweiflender Laune, und senkte sein Schwert inden Krieg.In Clonos (*) engen Thal', wo zweyBäu-(*) Dieses Thal bekam seinen Namen von Clono demSohne Lethmals von Lora, eines der VorfahrerVermids, des Sohns von Duthno; seine Geschichtewird also in einem alten Gedichte erzehlt. In denTagen Conars, des Sohns von Trenmor, dem er-sten Könige von Ireland, gieng Cluno von Caledo-nien in dieses Königreich, dem Conar Hülse gegen dieFirbolgen zu leisten, da er besonders schön war, er-warb er sich bald die Zuneigung Sulmins, der jungerGattin eines Irländischen Führers. Sie erklärte ihmihre Leidenschaft, welche von dem Caledonier übelaufgenommen wurde. Sie kränkte sich über ihr miß-lungenes Vorhaben, und ihre Liebe für Clono reichtezu den Ohren ihres Gemahls. Er, entflammt vonEifersucht schwur Rache. Clono um seinen Zorn zuvermeiden, floh von Temora weg, nach Schottland:und