Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
89
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89Drittes Buch.Dann stieg' das Schwert Duth=Caronsempor, und der Stahl des breitschildigten Con-nal. Sie bedeckten ihre fliehenden Freunde,wie zwey Felsen mit Fichten bekränzt. Die Nachtstieg auf Duth-ulla herab. Ueber das Feldschritten schweigend die Führer. Ein Bergstrombrauste durch den Pfad, über ihn konnte Duth-Caron nicht springen. Warum steht mein Va-ter! sprach Connal, ich hör' den voranstürzendenFeind?* Flieh', Connal, " rief' er, "die Kräftedeines Vaters fangen an zu vergehn. Ich kommverwundet vom Kampf. Laß mich hier ruhnin der Nacht. Aber allein sollst du nichtbleiben, sagte Connals börstender Seufzer. Mein Schild ist die Schwinge eines Adlers,den König Dunloras zu decken, düster beugt ersich über seinen Vater. Duth-Caron der Mäch-tige stirbt.Der Tag stieg' empor, die Nacht kehrtewieder zurück. Es erschien kein einsamer Bardin tiefer Betrachtung über der Heyde: konnteConnal das Grab seines Vaters, eh' er seinenRuhm erhielte, verlassen? Er spannte seinen Bo-gen gegen die Rehe Duth=ullas. Einsam genoßF 5der Familie von Conar feste Freunde gewesen zuseyn, die Firbolgen waren nur durch Zwang unter-thänig, und ergriffen jede Gelegenheit, das Jochabzuschütteln.