Temora.Freund! heimlich mengten wir unsre Gesprä-che in Momas schweigender Höhle; da du alsein Jüngling im Felde, die Bärte der Di-steln verfolgtest. Ich werd mit Momas Söh-nen voranstürzen, und den Feind auf seinen düsternHügeln angreiffen. Fingal soll liegen, ohne sei-nen Gesang, der graulockigte König von Selma.Denkst du schwacher Krieger, " ver-setzte Cathmor, halb zornig: "Denkst du Fin-gal kann fallen in Erin, ohne seinen Ruhm?könnte der Barde schweigen beym Grabe des Kö-nigs von Selma? Der Gesang würd heimlichausbrechen! der Geist des Königs frolocken!dann, wann du wirst fallen, dann wird derBarde des Lieds vergessen. Zwar ist dein Armein Sturm im Krieg', doch bist du düster, duFührer von Moma. Vergeß ich den König vonErin, in seiner engen Behausung? meine Seeleist nicht für Cairbar, den Bruder meiner Liebe,verlohren! ich bemerkte die schimmernden Strahlender Freude, die seine wolkigte Seele durchstrichen,da ich zu den Strömen von Atha mit Ruhmezurückkam'.Thürmend schritten sie voran, unter denWorten des Königs. Jeder zu seiner dunklenZunft, wo sie sausend, auf der Heyde, bleichschimmernd zu den Sternen heranrollten: wiein einer felsigten Bay die Wellen, vor demnächtlichen Winde. Unter einer Eiche saß derFührer von Atha, hoch hieng sein Schild, eindunkler Kreis. Neben ihm, an einen Felsen,lehn-
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