Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
34
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Temora.34unsre Stimme aus der Höhle.Auf Cairbarwandt' er die Augen seines Zorns.Bruder von Cathmor,“ sagte er,„wie lang wirst du meine Seele verwunden?dein Herz ist ein Fels, deine Gedanken sind dü-ster und blutig! aber du bist der Bruder vonCathmor; und in deinem Krieg' soll Cathmorerglänzen. Aber meine Seele gleicht der deinigennicht: du kraftlose Hand in der Schlacht! DasLicht meines Busens ist befleckt mit deinen Thaten.Barden werden meinen Ruhm nicht besingen:sie könnten sagen, "Cathmor war tapfer, aberer focht für den düstern Cairbar.“ Sie wer-den stillschweigend mein Grabmal betreten. Manwird von meinem Ruhm' nichts vernehmen. Cair-bar! erlöse die Barden. Sie sind Söhne zukünf-tiger Zeiten. Ihre Stimmen werden in andernJahren gehört, nachdem in Temora keine Kö-nige herrschen. Wir eilten heraus bey denWorten des Führers, wir erblickten ihn in seinemVermögen; er glich' deiner Jugend, o Fingal,wenn du die Lanze zum erstenmal hobst. SeinAnt-muth sind unvergleichlich; kurz, er hatte keinen andernFehler, als eine zu große Neigung für einen so bos-haften Bruder, als Cairbar war. Seine Blutsver-wandtschaft mit Cairbar überwindt alle andere Be-trachtungen, und nöthiget ihn, sich in einen Krieg,den er selbst mißbilliget, einzulassen.