Vorbericht.Ich hoffe, das Publikum wird einigesNachsehen haben, für die Sprachfehler, die inder Folge eines so schweren Werks ein-schleichen können; es wird solches gewiß haben,wenn es denkt, es sey ein Fremder, der seineSprache schreibt, und sich so große Mühe gege-ben, ihm zu gefallen.Die Hofnung, mehrere Original Gedichte zufinden, hab ich nicht gänzlich aufgegeben. Ichbin der Freundschaft eines großen Manns, undLiebhabers der Wissenschaften, dessen Namen ichdem Publikum gerne mittheilen würde, hätte ermir nicht das Gegentheil ausdrücklich befohlen,ein vortrefliches Gedicht Ossians genannt: derTod Bosminas schuldig. Dies Gedicht hatall das Feuer, Pracht, und Würde der bestenWerke dieses Barden, und ist unstreitig ächt.Es ist nie im Englischen, oder einer andernSprache erschienen. Ich hab es aus dem Celti-schen Originale, das ich eben in meinen Hän-den habe, ins Teutſche überſetzt. Ich will esdiesem Werke beyfügen; und wenn ich in derFolge glücklich genug seyn werde, mehrere ächteOssiansche Gedichte zu finden, wie ich dannhinlängliche Ursachen zu hoffen habe, werde ichſie als Supplemente dem Publikum mittheilen.Ich werde mich in keine kritische Abhand-lung über diese Gedichte einlassen, denn ofthab ich Wahrheit durch Caballen unterdruckt,und Unsinn durch Partheyen bis zum Himmel er-hoben
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