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befinden sich z. B. auch allgemein national interessante Dinge,wenn sie nur echt wären; das möchte man ja so gern einmaluntersuchen, aber man kommt nicht an die Sachen heran. Esbefinden sich darunter zum Beispiel allerlei Andenken an Karl demGroßen und dann auch das übliche Stuck vom Kreuze Christiund dergleichen. Das sind alles die kleinen Reliquien, unterihnen ist aber eins — und das wollte ich nicht versäumen hierzu sagen: — das mit Solingen, wenigstens mit einem Nachbarort,mit Grafrath, in nächster Beziehung steht. Unter den AachenerHeiligtümern findet sich auch etwas Oel von Grafrath. (Bewegung.)Als ich das las, habe ich es mir nicht verdrießen lassen undweiter nachgelesen. In Grafrath ist auch eine wunderthätigeReliquie, nur ist das Wunder dort vorläufig fupendiert. Inderheutigen Gräfrather katholischen Kirche wird ein Stück Gebein derheiligen Katharina aus ihrem Grabe auf dem Sinai aufbewahrt,und in dem Werke des katholischen Professors der Theologie,Floß, vom Jahre 1855, worauf ich nachher noch sehr oft zurück-zukommen habe, sind am Ende desselben, ich glaube, zwölflateinische Aktenstücke von solchen Männern und Frauen aufgeführt,welche das Wunder in Grafrath noch gefehen haben, es warenaber fast nur Geistliche und Nonnen. Das Knochenstück derheiligen Katharina in Grafrath hat nämlich die Eigenschaft, Oelzu schwitzen und zwar in großer Menge. Das könnte bei denvielen Maschinenfabriken in der hiesigen Gegend vielleicht nocheinmal einen Industriezweig absetzen (Bewegung). Aber kurz undgut, das Gräfrather Oel ist überall hin versandt worden, undein Teil davon ist auch in Aachen. Man zeigt dort ein schönesgoldenes Gefäß und darin eine eingetrocknete Flüßigkeit: das wäredann das Oel von der heiligen Katharina in Grafrath. DieDokumente darüber hat ein katholischer Pfarrer Breuer — ermuß in den fünfziger Jahren in Grafrath gewefen fein, demProfessor Floß selbst vorgezeigt.
Welches sind nun aber die vier großen Aachener Heilig-tümer? 1. — und es ist merkwürdig, daß das an erster Stellesteht, es scheint das die Behauptung zu rechtfertigen, daß dieheutige katholifche Kirche nicht mehr christlich fein will, fondernsich demnächst marianisch nennen wird — an erster Stelle undals größtes Heiligtum wird dort aufgeführt das angebliche Kleidder Jungfrau Maria, ein baumwollenes Gewebe mit Aermel aus-geschnitten — der linke Aermel ist etwas lädiert, welches 6^/2Schuh groß ist, wie in einer aus dem Jahr 1818 stammendenBeschreibung der Aachener Heiligtümer zu lesen ist. Da nun einGewand doch am Halse anfängt, fo muß, wenn nicht die Jung-