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ihrer edelsten Männer und ihrer grössten Wohlthäter, FranzWallraf, zugleich aber auch eine Pflicht gegen eine ihrer wich-tigsten und lange Jahrzehnte in ihrer Entwickelung aufgehaltenenBildungsanstalten, ihre Bibliothek.
Wie schwierig es ist, ältere Bücherbestände zu abgerun-deten Gruppen zu ergänzen, ist wohl nur dem Berufsbibliothekaroder dem fachmännischen Sammler bekannt; vieles, was imBuchhandel erschienen, ist vergriffen und schwer zu erreichen,das Meiste, besonders ein grosser Teil der Privatdrucke undder periodischen Schriften, ist unwiederbringlich verloren; dieVervollständigung der Sammlung von Zeitungsaufsätzen wirdsich auf eine möglichst eingehende Repertorisirung der in derBibliothek aufbewahrten älteren Zeitungsbände beschränkenmüssen. 1 ) Schon die Ermittelung der einzelnen Lücken hat inErmangelung zuverlässiger bibliographischer Hülfsmittel grosseSchwierigkeiten, um so mehr die Beschaffung selbst. Es bietetsich hier ein Arbeitsfeld, welches für sich allein den Biblio-thekar auf eine Reihe von Jahren vollauf in Anspruch nimmtund den Wunsch nahe legen muss, ihm für einen Teil derlaufenden Geschäfte und für die Katalogisirungsarbeiten einewissenschaftliche Arbeitskraft zur Seite zu stellen. Es kannsich dabei m. E. nur um die Anstellung eines Beamten handeln,der möglichst dauernd an den Dienst der Stadt Köln gefesseltwerden muss. Die Ausbildung der jungen Bibliothekbeamtenwird neuerdings durch bibliothekswissenschaftliche Vorlesungenund regelrechte seminaristische Kurse an der UniversitätGöttingen — es besteht dort seit Jahren eine ordentlicheProfessur für Bibliotheks-Hilfswissenschaften — in erfreu-lichster Weise gefördert und es kann die Berufung eines mitderartiger Vorbildung ausgerüsteten Beamten nicht dringend
1) Vgl. Verüffentl. d. Stadtbibl. Hoft 3 S. 31.
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