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Zur Begründung einiger Mehrforderungen für den Haushaltsetat 1891/92 : Stadtbibliothek in Köln
Entstehung
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genug empfohlen werden. Wenn ich kein höheres Einkommenals das der VIII. Gehaltsklasse für die Stelle in Vorschlagbringe, so geschieht es in der sicheren Hoffnung, dass eine ge-eignete jüngere Kraft, welche bei einem bescheidenen, aberauskömmlichen Gehalt dauernd und gern im Dienste der StadtKöln verbleibt, gewonnen werden kann.

Eine weitere, neben den laufenden Geschäften zu bewäl-tigende Aufgabe ist die bibliographische Bearbeitung derumfangreichen Bücherzugänge der letzten Jahre. 1 ) Die biszum Jahre 1885 hinzugekommenen grösseren Sammlungen mitEinschluss der Bibliothek des f Oberbürgermeisters Dr. Beckerkonnten unter Heranziehung wissenschaftlicher Arbeitshülfe inverhältnismässig kurzer Zeit bewältigt werden und liegen ebensowie die Syndikats- und die Wallraf'sche Bibliothek in sorgfältigenbibliographischen Einzelaufnahmen vor; dagegen konnte die imJahre 1885 in städtische Verwaltung dauernd übernommeneBibliothek der katholischen Gymnasien noch keine biblio-graphische Neubearbeitung erfahren, weil gerade ihre Über-nahme eine unverhältnismässige Vermehrung der laufendenGeschäfte, nämlich eine Erhöhung des Kredites für Bücher-anschaffungen von Ji 3000 auf <JC 5000 und zugleich eine un-gewöhnliche Zunahme der Benutzung von circa 4900 auf circa12 000 ausgeliehene Bände per Jahr im Gefolge gehabt hat.Diese grosse Bibliothek circa 45 000 Bände ist in einemsystematischen Kataloge in Buchform verzeichnet, der aber imeinzelnen als eine den modernen Anforderungen entsprechendebibliographische Arbeit nicht betrachtet werden kann und über-dies wegen seiner äusseren Form die so dringend notwendigeVerschmelzung mit den übrigen Beständen der Stadtbibliotheknicht gestattet; es bedarf dazu einer genauen bibliographischen

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1) Veröffentl. Heft 3 S. 5 ff.

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