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genug empfohlen werden. Wenn ich kein höheres Einkommenals das der VIII. Gehaltsklasse für die Stelle in Vorschlagbringe, so geschieht es in der sicheren Hoffnung, dass eine ge-eignete jüngere Kraft, welche bei einem bescheidenen, aberauskömmlichen Gehalt dauernd und gern im Dienste der StadtKöln verbleibt, gewonnen werden kann.
Eine weitere, neben den laufenden Geschäften zu bewäl-tigende Aufgabe ist die bibliographische Bearbeitung derumfangreichen Bücherzugänge der letzten Jahre. 1 ) Die biszum Jahre 1885 hinzugekommenen grösseren Sammlungen mitEinschluss der Bibliothek des f Oberbürgermeisters Dr. Beckerkonnten unter Heranziehung wissenschaftlicher Arbeitshülfe inverhältnismässig kurzer Zeit bewältigt werden und liegen ebensowie die Syndikats- und die Wallraf'sche Bibliothek in sorgfältigenbibliographischen Einzelaufnahmen vor; dagegen konnte die imJahre 1885 in städtische Verwaltung dauernd übernommeneBibliothek der katholischen Gymnasien noch keine biblio-graphische Neubearbeitung erfahren, weil gerade ihre Über-nahme eine unverhältnismässige Vermehrung der laufendenGeschäfte, nämlich eine Erhöhung des Kredites für Bücher-anschaffungen von Ji 3000 auf <JC 5000 und zugleich eine un-gewöhnliche Zunahme der Benutzung — von circa 4900 auf circa12 000 ausgeliehene Bände per Jahr —■ im Gefolge gehabt hat.Diese grosse Bibliothek —■ circa 45 000 Bände — ist in einemsystematischen Kataloge in Buchform verzeichnet, der aber imeinzelnen als eine den modernen Anforderungen entsprechendebibliographische Arbeit nicht betrachtet werden kann und über-dies wegen seiner äusseren Form die so dringend notwendigeVerschmelzung mit den übrigen Beständen der Stadtbibliotheknicht gestattet; es bedarf dazu einer genauen bibliographischen
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1) Veröffentl. Heft 3 S. 5 ff.
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