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Zur geschichtlichen und landeskundlichen Bibliographie der Rheinprovinz
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ebnen hat. Gehen wir von der Kirchen- und Profangeschichteauf andere Literaturzweige über, so ergeben sich fast bei jedemeinzelnen andere Grenzen, welche mit denjenigen der heutigenRheinprovinz nicht zusammenfallen. Einige Beispiele mögen zurErläuterung dienen. Die geologische Literatur, die mineralogische,die klimatologische, sie gehören ohne Frage in den Bereich unsererBibliographie, sie können aber ihrem Wesen nach eine Einzwängungin politische Grenzen nicht ertragen, da sie es mit der Betrachtungrein natürlicher Verhältnisse zu thun haben. Aehnlich ist es u. a.mit der Geschichte des Rheinischen Weinbaues, der nicht alleinmit den klimatischen, sondern ebenso sehr mit den allgemeinenwirthschaftlichen Verhältnissen, ganz besonders aber mit dem Standedes Handels und des Verkehrswesens innig zusammenhängt. Ein sehrhervorragender Zweig des letzteren, die Rheinschiffahrt, kann eigent-lich nur unter Berücksichtigung des ganzen schiffbaren StromlaufesGegenstand bibliographischer Bearbeitung werden; ob für einzelneauf das Stromgebiet bezügliche, aber nicht ausschliesslich die Schif-fahrtsverhältnisse berührende Verwaltungsmassnahmen Ufer-bauten u. dergl. eine Theilung etwa nach Strombauverwaltungs-bezirken eintreten kann, steht dahin und wird erst, sobald dasliterarische Material vorliegt, nach der Beschaffenheit und demUmfange desselben zu entscheiden sein. Auch auf dem Gebieteder Kunstgeschichte kann es bedenklich erscheinen, das Materialetwa in topographischer Anordnung bis an die Provinzialgrenzenzusammenzustellen, ohne in einzelnen Fällen den Zusammenhängen

mit der Kunst benachbarter Gebiete nachzugehen. Uebrigens sind

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