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Kaisenn und in meinem Namen. Ich fordere die Herrenauf, auf das Wohl der Provinz Westfalen und ihre Haupt-stadt Münster zu trinken. Sie leben hoch!"
Gesangvereine trugen ihre Lieder und die Musikcapelleihre Weisen vor, während unten auf dem Platze Heller Jubelerschallte und die Kriegeruereine die Nationalhymne tausend-stimmig erbrausen ließen. Nach sechs Uhr war das Festessenzu Ende und gegen halb sieben verließen die hohen Gäste derProvinz und der Stadt das Akademiegcbiiude unter abermalsgroßem Jubel der Volksmassen, der sich bis zum Bahnhofefortpflanzte, wo der Kaiser bald in den bereitstehendcn Zugeinstieg, während nochmals tausendfach die letzten Scheide-grüße erfolgten.
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Am 25. September stattete Sc. Majestät mit hohemGefolge der Stadt Köln einen Besuch ab, um die Neustadtzu besichtigen.
Punkt 11 Uhr lief der Extrazug mit den Höchsten Herr-schaften von Vrühl kommend ein. Unter lauten Hochrufender Versammelten verließ zuerst Se. Majestät der Kaiserden Salonwagen, dann folgten der Kronprinz, Prinz Wilhelmund Prinz Heinrich. Der Kaiser wurde zunächst von demHerrn Oberregicrungsrath Wülffing begrüßt. Inzwischen hatteauch Ihre Majestät die Kaiserin den Wagen verlassen undwurde dieselbe von Sr. Majestät bis auf die Mitte desPerrons geführt, woselbst Herr Oberbürgermeister Becker ander Spitze des Stadtverordncten-Collegiums die AllerhöchstenHerrschaften Namens der Stadt Köln willkommen hieß.Während der Ankunft läuteten die Glocken in der hohenDomkirche. Unter den zum Empfang Gekommenen wurdeauch der Weihbischof Dr. Baudri bemerkt, mit dem dieKaiserin sich längere Zeit unterhielt. Zur Ueberraschung derAnwesenden wünschte Se. Majestät, rund um den Dom zu
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