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und rechts das des Kronprinzen und der Kronprinzessin undlinks des Prinzen und der Prinzessin Wilhelm angebracht.Ueber der Thür links prangt ein Tableau aus den Wapvender Grafschaften der Provinz und rechts das der ProvinzWestfalen. Gegenüber der Hauptthür steht die kaiserlicheTafel erhöht und quer vor dieser sieben Tafeln für diehöchsten Festthcilnchmer. Ueber den reich vergoldeten Sammet-sesseln des Kaiscrpaares ist wieder ein schöner Baldachinangebracht mit der preußischen und westfälischen Standarte.Auch die beiden Scitensiilc sind festlich geschmückt und mitTafeln besetzt. Gegen 400 Gäste sind von den Ständenzu dem Festessen geladen, dem auch der Bischof und derGeneralvicar anwohnten. Die reichen mannigfachen Silber-aufsätze und sämmtliches Silbergeräth ist von dem Adel West-falens in solcher Menge gestellt worden, daß weder Tellernoch Schüssel gewechselt werden mußten. Zwei Ncbensäle sindnoch, der eine für die Kaiserin, der andere für den Kaiser,sehr geschmackvoll zu Empfangssälen ausgeschmückt. Bei demFestmahle herrschte eine gehobene, schöne Stimmung. DerLandtagsmarschllll brachte den Toast auf den Kaiser aus, dendieser mit einem Toaste auf die Provinz mit kräftiger, weitverständlicher Stimme erwiderte.
Die Ansprache Sr. Majestät lautete: „Der Einladungder Provinz Westfalen folgend, bin ich mit meinem Hausehierher gekommen und in Ihrer Mitte erschienen. Sie habenin Ihren Worten erinnert an meinen letzten hiesigen Aufent-halt und an die 19 Jahre, welche zwischen diesem Aufenthaltund jetzt verflossen sind. Es ist uns in dieser Zeit beschickengewesen, die Vorsehung des Allmächtigen zu erkennen. Den-jenigen, welche in dieser Zeit in den Kriegen gefallen sind,ist von dankbaren Herzen ein Denkmal auf dem Niederwalderrichtet worden, um die Erinnerungen an diese Ereignisseauf die spätesten Nachkommen zu vererben. Die Gesinnungen,welche diese Zeit bezeichnen, konnten auch die Bewohner derProvinz Westfalen nur von neuem bethätigen. Die Bewohnerder rothen Erde haben getämpft, gcwetteifert mit allen anderenProvinzen des Staates. Sie haben in den glorreichen Kriegenmitgcfochten, wovon Sie sprachen, und das einige Deutschlandist das Wert der Armee uud der Gesinnungen des Volkes.Ich trinke auf das Wohl der Provinz Westfalen Namens der
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