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fortwährend verstärkenden Truppen des Ostcorps nicht mehrzum Stehen zu bringen. Daß auch der Vertheidiger seineStellung verloren gab, ersah man aus dem Rückzüge seinerArtillerie nach Erp zu, wo diese in eine Ausnahmestellungging, eine Bewegung, die nicht zu früh ausgeführt wurde,denn schon wurde der Druck des Angreifers unerträglich unddie Truppen des markirtcn Feindes gaben die Höhen auf undzogen sich der Artillerie nach in der Richtung auf Erp Zurück,verfolgt von dem heftigsten Feuer der Artillerie und der In-fanterie, die auf den Höhen angekommen war. Im letztenAugenblicke fetzte auch noch die Cavallcrie des Ostcorps zueiner Attacke nn, die indessen nicht ganz ausgcrittcn wurde,da das Signal „das Ganze Halt" der Uebuug ein Endemachte. Der Kaiser, der bis hierher den Uebungen zu Wagengefolgt war, stieg nunmehr zu Pferde und begab sich zu denfremden Offizieren, um von ihnen Abschied zu nehmen. Ersagte ihnen ein freundliches Lebewohl und drückte die Hoffnungaus, daß ihnen die rheinischen Manöver eine angenehmeErinnerung sein möchten. Hierauf stieg er wieder Zu Wagen,um sich nach der Bahn und von dort nach Brühl zu begeben.Somit wären die Kaiscrmanüvcr dieses Jahres beendet;sie haben unserm Kronprinzen und unserm Kaiser Gelegenheitgegeben, sich davon zu überzeugen, daß man auch im rheini-schen und westfälischen Armcccorps die Fricdcnszcit nichtungenutzt hat verstreichen lassen und daß beide Corps sichvoll und ganz auf der Höhe der Ausbildung erhalten haben,die sie fähig machen wird, wenn es einst von ihnen verlangtwerden sollte, zur Vertheidigung des Vaterlandes so wirksameMithülfe zu leisten, wie sie es früher gethan haben. Nebendiesem Bewußtsein wird das Lob des höchsten Kriegsherrn,das dieser ihnen ohne Vorbehalt ausgesprochen hat, ihneneine Belohnung für die Anstrengungen und die Arbeit sein,denen sich Vorgesetzte und Untergebene, ein Jeder in seinemWirkungskreise, unermüdlich hingegeben haben. Unserm ge-liebten Kaiser aber, der in voller Rüstigkeit den Operationenpersönlich folgte, möge die Erinnerung an die rheinischenManöver erfreulich und freundlich sein; uns bleibt nur derWuufch und die Hoffnung, den greisen aber doch noch sokräftigen hohen Herrn nochmals in unserer Mitte am Rheinbegrüßen zu können!
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