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Der Kaiser am Rhein : ein Festbericht über die Kaisertage 1884
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größeren, industriellen Etablissements des Kreises und bezweckte,den Dank der Arbeiter für die allerhöchste Botschaft vom 15.November 1881 und die landesväterliche Fürsorge Sr. Ma-jestät für das Wohl der Arbeiter und deren wirthschaftlicheund sociale Lage auszusprcchcn, sowie eine bezügliche AdresseSr. Majestät zu überreichen. Die Adresse, welche einfacheaber sehr geschmackvolle Ausstattung zeigt, trägt die Unterschriftenvon 3123 industriellen Arbeitern und hat folgenden Wortlaut:

Allcrdurchllluchtigstcr, großmächtigster Kaiser und König!Allergnädigstcr Kaiser, König und Herr! Die Herzen aller Be-wohner des Rhcinlandcs sind erfüllt von dem Glücke, Ew. Ma-jestät wiederum in ihrer Mitte begrüßen zu dürfen. Jedendrängt es, den Jubel seines Herzens zu verkünden durch Be-zeugung der größten Ehrfurcht und Liebe, durch Versicherungunerschütterlicher Treue und tiefster Untcrthänigkcit. Wennwir, die Arbeiter des Landkreises Düsseldorf, es wagen her-vorzutreten und Ew. Majestät unsern ehrfurchtsvollsten Grußzu Füßen zu legen, so treibt uns dazu das Gefühl, daß vonden Arbeitern uns als Mitbewohnern des Kreises, in welchemEw. Majestät jetzt weilen, die Pflicht obliegt, aus tiefstem Herzenden innigsten Dank für das große Wohlwollen und die ernste,landcsvätcrlichc Fürsorge zu sagen, welche Ew. Majestät zualler Zeit dem Arbcitcrstandc gewidmet haben und von welcherdie neuen durch Ew. Majestät höchsteigenes, persönliches Ein-treten veranlaßten und ins Leben gerufenen Schöpfungen, dasKrcmlenkasscngcsetz und die Unfallversicherung, uns wieder denglänzendsten Beweis geben. Der Liebe zu unserm KöniglichenHerrn, dem Stolz auf unsern Kaiser ist das volle Vertrauenauf den Vater des Vaterlandes hinzugcsellt, und wenn wir inrauher Arbeit um das Dasein ringen, gibt uns dieses Ver-trauen die Kraft und den freudigen Willcnsmuth! ReichernLohn als unsere tiefgefühlten Worte des Dankes mögen Ew.Majestät die Dankcsthriinen der Kranken, die segenflchcndcnGebete der Wittwen und Waisen gewähren! Gott möge nochlange Jahre Ew. Majestät in ungetrübter Gesundheit demKöniglichen Hause und dem Vatcrlande erhalten, uns allen einengeliebten, hochverehrten Kaiser, König und Herrn, uns Ar-beitern einen allezeit fürsorgcndcn Vater! (Folgen 3123 Unter-schriften.)

Sc. Majestät war sichtlich freudig bewegt durch den ihm