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Manövers genöthigt gewesen, sich gleich nach der Rückkehr vonLetzterem zurückzuziehen, so daß es den Vortragenden nicht ver-gönnt war, ihren allgeliebten Kaiser zu sehen. Gleichwohl gabJeder sein Bestes, bestand doch das Auditorium aus den ge-sammten übrigen Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften,unsere erhabene Kaiserin und die Kronprinzlichen Herrschaftenan der Spitze. Die Akustik des Saales war vorzüglich undso kamen denn alle Gesangsvorträge zu prächtiger Wirkung.Seitens des Hofes wurden die Liederspenden mit offenbar ge-spannter Aufmerksamkeit entgegengenommen. Als das letzteLied verhallt war, erschien Ihre Majestät die Kaiserin, gefolgtvon der Frau Kronprinzessin, um den Vereinen für die großeLiebenswürdigkeit auch Namens des Kaisers recht herzlich zudanken. Letzterer bedauere sehr, die schöne Ovation nicht per-sönlich entgegennehmen zu können. Die Vereine hätten ihmund ihr mit der erwiesenen Aufmerksamkeit eine große Freudebereitet. Die hohe Frau weilte etwa 10 bis 15 Minutenunter den Sängern, den sie wiederholt mit wirklich warmenWorten ihren Dank aussprach. Von den Dirigenten, welchesie sich vorstellen ließ, zeichnete sie Herrn Director Tausch,den sie als alten Bekannten bezeichnete, durch eine längereUnterhaltung besonders aus. Auch Se. Königliche Hoheit derKronprinz, welcher gleich, nachdem sich die Kaiserin zurückge-zogen hatte, unter den Sängern erschien, frug sofort nachDirector Tausch und unterhielt sich dann mit diesem über dievon demselben komponirte, am Kaiserliche aufgeführte Fest-Kantate. Auch der Kronprinz sprach den Sängern seine An-erkennung aus.
Der letzte Hag in Henrath.
In der Kapelle des Schlosses fand um 10 Uhr Gottes-dienst für die Kaiserlichen Majestäten statt und um 12'/^ Uhrempfing Sc. Majestät eine Deputation der industriellen Ar-beiter des Landkreises Düsseldorf in besonderer Audienz. DieDeputation bestand aus drei Arbeitern bczw. Meistern der
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