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stieg und sich auf dem Vorplatze des Bahnhofes bewegte. Nachkurzem Aufenthalte fuhren die hohen Herrschaften nach Ben-rath ab.
Iie Aaiserparade des 7. Armeecorps.
Am Morgen der großen Parade hatten sich zu Benrathdie Schulkinder des Kreises auf dem Wege, vom Schloß biszum Bahnhof aufgestellt, um den kaiserlichen Majestäten aufdem Wege zur Parade ihre Huldigung darzubringen. DieKinder waren unter Anführung ihrer Lehrer, Lehrerinnen undGeistlichen zu beiden Seiten des Weges aufgestellt: die Mäd-chen, in Weiß gekleidet, trugen vielfach Kornblumen in denHaaren; die Knaben, im Festanzuge, trugen sämmtlich Fahnenmit den preußischen und des deutschen Reiches Farben. Zu-erst fuhren die Generäle, dann die Prinzen in ihren Wagenzum Bahnhof; ihnen folgte die Kronprinzessin, dann die Kai-serin. Erstere trug die Uniform ihres Hufarcn-Regimcnts.Tausende von Menschen waren längs des Weges aufgestelltund begrüßten die hohen Herrschaften mit stürmischen Hoch-rufen. Zuletzt fuhr der Kaiser, nach allen Seiten freundlich fürdie dargebrachte Ovation dankend, zum Bahnhof. Gegen 9 Uhrführte der Ertrazug die hohen Herrschaften zum Paradefelde.
Um 9^4 Uhr kam der kaiserliche Zug in Düsseldorf an,wo er von einer großen Menge Menschen auf dem Bahnhöfeerwartet wurde. Als Se. Majestät am Fenster erschien, brachdie Menge in laute Hochrufe aus.
Se. Majestät dankte, nach allen Seiten freundlich ausdem Wagen grüßend. Dem Bahngeleise entlang stand die Be-völkerung dicht gedrängt, um den greisen Herrscher in seinerIugendfrische zu sehen, und bei jedem Hochrufe legte Se. Ma-jestät die Hand, militärisch grüßend, an seine Manovermütze.Kurz vor 10 Uhr kamen die Majestäten in Wevclinghoven anund fuhren durch das festlich geschmückte Städtchen.
Der eine halbe Stunde über freies Feld von der Stadtnach Haus Busch führende Weg war in einen mit Fahnen