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darmen in geschlossenem Wagen nach dem Schlosse um derRuhe zu pflegen. Eine halbe Stunde später trafen mit Son-derzug von Düsseldorf kommend der Kronprinz mit der Kron-prinzessin, der Prinzessin Victoria, den Prinzen und den imSchloß einquartirten Fürstlichkeiten in Benrath ein und fuhrendurch die illuminirten Straßen zum Schloß.
Wie Eingangs unserer Schilderung bemerkt, hatte derReichskanzler Fürst Bismarck sein Erscheinen zum Feste zu-gesagt, allein er befand sich nicht in Begleitung des Kaisers.Der Grund seines AusbtMens befindet sich in folgendem, anHerrn Mathias Conen zu Düsseldorf gerichteten Schreiben:
Berlin, 18. September 1884.
Euer Wohlgeboren gefällige Mittheilung vom U.d.M.habe ich erhalten. Es würde mich gefreut haben, Ihre per-sönliche Bekanntschaft zu machen, aber leider hat mich derVersuch, den ich mit der soeben beendeten Reise nach Polengemacht habe, überzeugt, daß mein Gesundheitszustand es mirverbietet, Se. Majestät den Kaiser auch nach dem Nheine zubegleiten.
Jas Manöver am 18. September.
Die heutige Uebung unterschied sich von den vorange-gangenen dadurch, daß das Gefecht sich auf einem Verhältniß-mäßig kleinen Raume abspielte und in allen wesentlichen Theilenvon einer bei Allrath, südwestlich von Grevcnbroich, gelegenenHöhe übersehen werden konnte. Diese Höhe war von denTruppen des 8. Armeecorps besetzt, denen von östlicher Rich-tung das ?. Corps angreifend entgegentrat.
Wenn man sich auf den Höhen, der Hauptstellnng des 8.Armcecorps, befand, so war es von vornherein klar, daß einAngriff auf dieselben mit ganz außerordentlichen Schwierig-keiten verbunden sein mußte und daß nur grobe Fehler aufSeiten der Vertheidigung oder eine überwältigende Mehrzahlzur Einnahme der Höhenstellung führen könnten. Unter die-