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salll zu erwähnen, in Eichenholz und grünem Sammet, eineEinrichtung, die auf den Feldmarschall Fürsten Bariaünski zu-rückweist, der sich hier besonders gern aufhielt. Ein BildBariatinski's in Lebensgröße hängt in den oberen Gemächernund durch Erbauung eines Theaters in der Nahe des Schlosses,eines recht eleganten Baues, hat er sich hier ein Denkmal ge-stiftet. Das Theater ist ein für sich abgeschlossener Bau, derin dem Park des Schlosses liegt und auch Räumlichkeiten zumWohnen für das Schauspielpersonal hat.
Der zweite Stock des Schlosses, um auf dieses zurückzu-kommen, enthält eine lange Reihe zum Theil höchst originellausgestatteter Gemächer, mit persischem und cirkassischcm Ge-räth, mit Billardslllll, Bibliothek, einen Speisescml mit einergroßen, auf den Park gehenden Veranda, von der aus maneine sehr schöne Ausfischt genießt. Ein großer Teich zieht sichvor dem Park her, aus dem ein Flüßchcn abfließt, das sichnach dem Skierniewiccfluß wendet. Auch eine griechische Ca-pelle fehlt in dem Schlosse nicht. Es bietet in seiner Aus-dehnung genügende Bequemlichkeit auch für einen größeren Zu-sammenfluß hoher Gäste und würde gegen alle Versuche, indie Geheimnisse einer diplomatischen Zusammenkunft zu dringen,durch seine vollständige Abgeschlossenheit die denkbar größtenGarantien bieten.
Nachdem hier die Zusammenkunft der hohen Herrscherstattgefunden hatte, reiste Kaiser Wilhelm über Berlin nachder Rheinprovinz ab, um dem Manöver dort beizuwohnen.Diese Zusammenkunft der drei Kaiser war auch die Ursache,daß das ursprüngliche Programm über die Theilnahme desKaisers am Manöver nicht genau inne gehalten wurde.
Drei-Kaiser-Zusammenknnft.
Von Richard Schmidt-Cabanis.Ei« Siirftenwort z«v Situation.
Wägend mit aewalt'ger, weiser
Hand der Reiche status q.uo,Saßen einst Europens Kaiser
In dem Schloß zu ... . irgendwo.Und der Erstgruß — Aler andern
Fiel er zu — vom Reuße »reich:«Daß Ihr herwärts mochtet wandern,
Hohe Vettern, dank' ich Euch I"