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Der Kaiser am Rhein : ein Festbericht über die Kaisertage 1884
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Sich're Hoffnung mögt Ihr hegen,

Daß kein Unheil uns geschieht;Alles ward auf Weg und Stegen

Streng durchforscht nach Dynamit!"

Joseph, auf entfernte MeilenHcrgceilt von Ocst' reichs Flur,

Spricht:Dein Sorgen muß ich theilenUm des Anarchismus Spur;

Daß wir furchtlos tagen tonnten,

Trugen drum nach Kräften beiMeine Garden und Agenten

Der politischen Polizei!"

Doch zu ihren Worten lächelt

Wilhelm, Deutschlands Hcldcngreis,Dem ein milder Herbsthauch fächelt

Um den Scheitel silberweiß:

Mag Euch kluge Vorsicht nützen!

Doch an die ich stets geglaubt:Treu und Ehrfurcht werden schützen

Mein ergrautes Hcrrschcrhaupt!"

Und es neigt sich Alexander,

Sich Franz Joseph glcichcrart:Wie wir weilen beieinander

Du allein bist w ohlb ew ahrtl"

ImAustragstüb'l der Gxellenzen."

Nicht verödet ist's, noch glanzlccr,

In des Saales Vorgcmach;Halten doch der Reiche Kanzler

Rath darin und Frcundessprach'!

Und Herr Giers vertraulich flüstert:

Meine Stimmung ist oft bös.Denn obwohl's mich sehrm inister t"

Schließlich wird man doch nervös!

Dazu quält mich die Bemerkung,Daß wie sich's beim Volt jetzt zeigt

Uns'renationale" Stärkung:Wutti- leicht zu Kopfe steigt!"-

Drauf Kalno! h, Oestreich's Lenker

Nickt besorgt:E s i st an dem!Bald ich fühl' es, geht zum Henker

Auch mein Ganglicnsystcm!

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