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lind werden solche Bedürfnisse jeden Tag von neuem geboren. Sie werdenhervorgerufen durch die Kultur an sich, durch steigenden Wohlstand,höhere Löhne und die davon abhängige Steigerung der Kaufkraft, durchZunahme der Ansprüche an das Leben, erhöhte Konkurrenz auf den ver-schiedenen Gebieten, last not least, dadurch, daß jedes Bedürfnis neueBedürfnisse weckt und die Befriedigung dieser Bedürfnisse, welche ge-wöhnlich immer in einer Erfindung oder Neuerung gipfelt, neueBedürfnisse erzeugt, Denken wir beispielsweise nur daran, welche An-regungen ' die Erfindung der Dampfmaschine, des Automobils, der§ebreibmaschine, der Flugmaschine etc. wieder nach sich zogen und,ne viele u n g e z ä h 1 I e AI i I I i <> n e n die Welt g e r n den Erfindern 'aus-geworfen hat und täglich auswirft, die es verstanden haben, diese Be-düil'ni.:"'' zu reizen und dann zu stillen. Gewiß kann nicht jeder
Graf Zeppelin
der seine Erllndungsidee hetr. Lullschill, nis eine der ncsien Errungenschallcn des Jahrhunderts, irolz der
ärgsten nnlelndungen In die Tal umscizic und heule an der spitze des griiiiir.n einschlägigenWerkes der Well stein.
ein Edison sein. Da aber der Gewinn aus einer Erfindung nicht u n -b e din g t von der Größe derselben abhängt, was viele kleine Erfindungengezeigt, haben, wie z. B, die Schreibfedor, das Diabolospiel, Erfindungen,die auch den Erfindern Millionen eintrugen, so kann doch jeder durcheine geschickte Idee, und sei sie zunächst noch so klein, mit einemSchlage ein Vermögen erwerben, wenn er nur vorsteht, diese Neuheitrichtig an den Mann zu bringen und das Bedürfnis dafür zu wecken. DasGeld liegt eben heute mehr auf der Straße als je. Die Kunst besteht