Druckschrift 
Der helle Kopf und der Trottel!
Entstehung
Seite
1
Einzelbild herunterladen
 

Der Trottel spielt den Fuß-schemel für den der eigene- - - Wege geht". - - «

Sic>

'-i zum I1DHS-&U8gö STADT-BIBUOl

lÄssEiooiSphr verehrter Leser!

A^Ter ist ein Trottel ? Jene Menschen, die nicht den geringsten*""Schritt vom breiten, ausgetretenen Weg des Althergebrachtenunternehmen, um nicht vollstälSÜig zu vorsagen I Jone Menschen, dieniemals die Kraft und den Drang in sich fühlen, eine eigene Persön-lichkeit und ein eigenes individuollesIch" auszubilden 1 Jene Men-schen, die nicht den Mul besitzen, einen selbständigen, neuen Lebens-weg zu gelion 1 Alle jerfe kleinlich und konservativ denkenden Men-schen, die sozusagen im Philistertum versumpfen! Alle konventionellenDurchschnittsmenschen, denen die tägliche Befriedigung ihrer einfachstenLebensbedürfnisse und die beschauliche, selbstgefällige Ruhe der höchsteLebensgenuß bedeutet! Ebenso alle diejenigen, welche sich gedanken-los, wie echte Trotteltiere, der Führung ihres Schlächters anver-trauen, dorn sie alle, gleich ob geistig, oder .körperlich arbeitend, wieMaschinen, nach Wunsch, ohne freien Willen, Arbeit verrichten Undhöchstens mit geballter Faust in der Tasche Widerstand leisten, wenndas Joch einmal zu fühlbar \uu'd. Jedoch keine?' dieser Menschenhat die Kraft, sich auf sich sollwi. zu besinnen und diesen Widerstandgegen die eigene Person bis zur Hol, ibilduiig derselben zur Herren-natur fortzusetzen. Diese aber war nach dem Lauf der Welt zuallen Zeiten und bei allen Völkern allein dazu berufen, ein freiesindividuelles Schaffen unter höchster Ausnutzung der eigenen Anlage-fähigkeiten zu erringen und jene unzähligen Nachläufer, jeneTrottel",als Leiter zur eigenen Höbe zu benutzen.

Wollen Sie echteTrottel" kennen lernen, dann sehen Siesich nur einmal in Ihrem nächsten Bekanntenkreise um. Sie wordendort Leute finden, die alles belächeln und verspotten, was nicht imRahmen des Alltäglichen liegt. Gewöhnlich gehören nun diese ArtZynisl.cn zu denjenigen Menschen, die z. B, das Glück hatten, einkleines Anwesen oder Barvermögen zu erben, und die nun nichlsanderes zu tun haben, als mit Argusaugen diese kleine Erbschaft, wieein Kleinod zu behüten, Jahr für Jahr sich mit ein paar Pfennig Zinsenzufrieden gehen und hiervon ein bescheidenes Dasein fwstoa, anstattdas Kapital mit zielbewußter Uoberlogung arbeiten zu lassen, währenddie nächste Bank schon aus den Spargroschen dieses kurzsichtigenkleinen Dorfkrösus Vermögen schlägt. Oder noch besser, sicherlichhaben Sie in Ihrer Umgebung Hunderte, die eine sogen, feste Anstellung

1