APOLOGIA.Mit dero ferrnerer erklärung / daß S. G. nichts desto min-der / vnd einen weg wie den andern / dero Gebrüdere vnnd Jeder-menniglichen / so derent wegen jchtwas ansprach vnd forderungzu haben vermeinen / vor Allerhöchstgedachter Keyserl. Mayest.dero Keyf. Cammergericht / den Lehenherrn / oder vor ob wolge-dachten Herrn Befreunden vn andern eligirten Compromissariisgebürlichen Rechtens gantz willig vn vnweigerlich seyn wollen / etc.Solches alles / wiewol es abermahl gar speciose, vnd mit vie-len hochprangenden worten scheinbarlich vorbracht wirdt. Cumnihil sit, (ut inquit orator) tam horridum atque incultum, quodnon splendescat oratione & excolatur. So mag es doch ebenso wenig / als alles vorig bestehen / vnd kan den Eltern Herrn Ge-brüdern nicht nachtheilig seyn / Dann was J. G. de jure ex pactis quæſito, & publica coram fratribus ratione retinendæ poſ-sessionis facta declaratione, Item de reservatione dieses orthocrambem bis coctam recoquendo widerholen / vn̄ als ein grund-loß vnd bawfellig fundamentum de novo zu vnderstützen ver-meinen / ist gnugsam bey dem 4. vnd 5. Einwurff abgelegt / auchdabey angezeigt / warumb man auff sothanen Regreß nicht fues-sen / weniger die berühmte / sich nirgends befindliche Possession mitbestandt allegiren könne / dahin man sich geliebter kürtz halbennachmahls referiren wil / mit ferner anzeig / quod ad possessio-nem attinet, hanc ideo vim nullam facere, quia plenariè tradi-ta eſt, eaq́; traditio poſt modum per relaxationem juramento-rum & subsecutum Weilpurgensem tractatum confirmata, ha-ctenus etiam continuata, adeò ut falsissimum sit, daß S. G. je-mahls ratione possessionis, das geringste weder in pacto familiae,noch auch dem Weilburgischen Abschiedt reservirt, sondern e dia-metro das contrarium daselbst in ipso contextu sich befind / nem-lich / daß S. Graffe Philips Ludwigs Gnaden / laut deß instru-menti cessionis, traditionis & relaxationis sich nun vnd zu ewi-gen tagen der possession begeben, vnd würdens anders auch dieH iij Eltere
geleint