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1 (1896) Süddeutschland
Entstehung
Seite
330
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330 Schmid,

Das Darlehens-Kapital ist vom ..................................................... an jähr-lich mit .......................... vom Hundert und zwar jeweils aus .............................

-................,.............................................. jeden Jahres zu verzinsen. Für beide

Teile wird eine dreimonatliche Kündigungsfrist, nach deren Ablauf dasKapital zurückzubezahlen ist, bedungen. Die Darleiherin wird vomKündigungsrecht nur im Falle von Geldbedarf Gebrauch machen, sie istjedoch befugt, die Rückzahlung des Kapitals ohne Einhaltung einerKündigungsfrist fofort zu verlangen, sofern einer der Falle des § 8 desbeigehefteten Zusagescheins eintritt.

D.............. Anleiher verpflichte............. sich, das Kapital in der Weise

abzuzahlen, daß auf den genannten Termin je ..........................°/u des ur-sprünglichen Darlehensbetrags...........................^ entrichtet werden. Von

diesem Betrag (Annuität) wird zunächst die Zinsenforderung gedeckt, derNest wird am Kapital abgeschrieben.

In den Quittungen wird die Zahlung an Kapital und Zins getrenntangegeben und die restliche Kapitalschuld jeweils bezeichnet.

D.............Anleiher............ ist gestattet, Abschlagszahlungen am Kapital,

welche auf einmal oder innerhalb Jahresfrist.............°/u des ursprünglichen

Darlehens nicht übersteigen, ohne vorherige Ansage zu leisten, größerenAbschlagszahlungen oder der Heimzahlung des ganzen Kapitalrestes mußdreimonatliche Kündigung vorausgehen.

§ 2.

Die Unterpfandsbestellung geschieht außer für Hauptsumme undZinsen auch für die in § 8 des beigehefteteten Kapital-Zufllgefcheinsbezeichneten gesetzlichen Zinsen von sünf Prozent, fowie für alle ausdem Darlehensvertrag erwachsenden'Kosten, für letztere bis zum Betragvon ..................................................... ^.

s 3.

Die anleihenden Eheleute, die Ehefrau mit chemännlicher Er-mächtigung, übernehmen für Kapital, Zinfen und Kosten die Samt-Verbindlichkeit; auch räumt die schuldnerische Ehefrau mit ehemännlicherErmächtigung dieser Unterpfandsbestellung (§ 2) den Vorrang vor ihrem

auf die Pfandliegenfchaft.............. O.Z...................................................... des Psand-

beschricbs eingetragenen gesetzlichen Unterpfandsrecht ein.