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auf längere Zeit und findet man hierin verschiedene Abstufungen vor.19 Vereine erheben eine Provision von ^4—VZ"/«, 5 Vereine 1°/«;viele Vereine erheben eine kleine Provision sür Darlehensverlängerungen.
Für die Art der Verwendung von Darlehen ist im Statut dieKontrolle seitens des Vorstandes vorgesehen. Doch wird im allgemeinendie gute Verwendung der Darlehen nur in solchen Fallen überwacht,wo das aus besonderen Gründen nötig oder zweckmäßig erscheint.
Da die Verwaltung seitens des Vorstands und Aufsichtsrats uneut-geltlich geführt wird und Tantiemen grundsätzlich nicht gewährt werden,so entstehen Verwaltungstosten, abgesehen von den geringensachlichen Kosten, nur durch die Belohnungen der Rechner, welche sichmeist in sehr mäßiger Hohe bewegen, nämlich
bei 422 Darlehenskassen-Vereinen 0— 99 Mark,
- 109 . 100—199 -
- 31 - 200—299 -
8 ^ 300—399 -
1 , 400—499 °
3 . 500 Mark,
0 - über 500 Mark.
Der Geldausglcich zwischen den Darlehenskassen-Vereinen wurdesofort nach Gründung des Verbands im Jahr 1881 durch Vertrag mitder Königlichen Hofbank in Stuttgart in durchaus befriedigender Weifeorganisiert. Bei dem starken Anwachsen der Darlehenskassen-Vereineveranlaßte das Bedürfnis, die rechtlichen Verhältnisse ans diesem Gebietklar geordnet zu haben, den Verband, im Jahr 1893 zur Gründungder „Landwirtschaftlichen Genoffenschaftscentralkafse,eingetragenen Genoffenschaft mitbeschränkter Haftpflicht"in Stuttgart. Mitglieder derfelben sind 569 württcmbergische Darlehens-kassen-Vereine.
Der Umsatz der Ccntralkasse im Jahr 1894 betrug 14 564128 Mark.Auf 31. Dezember 1894 haben betragen:
Die Aktiva.....
. 1455140
Mark,
die Pafsiva .....
. 1438 716
-
der Reservefonds . . .
1800
-
der Betriebsfonds . . .
13 533
-
die Gefchäftsguthaben . .
37 213
-
die Haftfummen . . .
853 000
-
der Iahresgewinn 1894
11888
. -
Der Zinsfuß für Einzahlungen in die Centralkasse beträgt 8^/2"/«,