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Die bayerische Pfalz.
geworden sind, worauf dann Teilung eintritt. Von der Gesamtflächesind 12 <>/o verpachtet.
Nur der kleinere Teil der Betriebe, nämlich 49 940 d. i. nicht ganz47"/«, besitzt Vieh zur Ackerarbeit, darunter wiederum nur Pferde oderOchsen 18 808, nur Kühe dagegen 29 332, beide Tierarten gleichzeitig1800 Betriebe. Ohne Nutzvieh überhaupt sind 21057 Haushaltungend. i. 20°/o, von den anderen ^/° halten Rindvieh und Pferde 17 464,nur Rindvieh 49 686, Pferde 715, Schafe 7912, Schweine 49 605,Ziegen 24 643. Natürlich sind es in erster Reihe die kleinsten Betriebe,welche kein Vieh besitzen. In welchem Verhältnis sich dasselbe auf dieeinzelnen Größenklassen verteilt, zeigt die folgende Übersicht (Stat. d.D. R, Bd. 5):
Auf je 100 tia der landwirtschaftlich benutzten Fläche kommen
Stück:
in den Betrieben
Pferde
Rindvieh
Schafe
Schweine
Ziegen
1—10 Kg, ......
10—100 Ka.....
über 100 Kg.....
3.0
9.7
13.9
ö.3
88.9'80.749.021.9
12.5
7.9
15.5
25.2
73.6
35.8
20.8
2.9
152.45.90.70.1
Pfalz überhaupt ....Deutsches Reich ....
10.5
9.8
70.0
48.5
10.966.3
32.426.5
12.8
7.7
Weidewirtschaft tritt in der Pfalz stark zurück; im Reiche besteht5,31 "/o der Fläche aus Weide, in der Pfalz nur der zehnte Teil,nämlich 0,53"/». Dagegen sind Wiefen und der Anbau von Futter-pflanzen nicht unbedeutend und damit auch die Viehzucht. Neben Mästungscheint befonders auch Aufzucht betrieben zu werden.
Während für die oben gefchilderten Verhältnisse auf die Berufs-und Gewerbezählung von 1882 zurückgegangen weiden mußte, liegen fürdie landwirtschaftliche Bodenbenutzungsart und die Ernteergebnisse neuereDaten vor. (Vierteljahrshefte zur Statistik des Deutschen Reiches,Jahrg. 1894, IV, S. 116 ff.)
Nach diesen Erhebungen stellt sich die Bodcnbenutzungsart imJahre 1893 folgendermaßen: