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1 (1896) Süddeutschland
Entstehung
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201
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Allgemeine Besitz und Eiwerbsverhültnisse in der Pfalz. 201

Von 1000 Einwohnern eines Bezirks gehören zur Berufsabteilung:

Bezirksamt

Land-wirt-schaftu. f. w.

Berg-bau

In-dustrie

Handel

undVerkehr

Lohn-arbeitwechseln-der Artu. f. w.

Be-amten

u. s. w.

OhneBerufu. s. w.

Nergzabern .....

Fiantenthal ....Oermersheim....

Kaiferslautern . . .Kirchheimbolanden.Kufel........

Neustadt °. H.. . .Zweibrücken ....

586.8415.1588.3507.7313.9575.5576.8544.7488.5486.8307.5378.5

0.21.00.2

121.616.64319.71.31.12.00.0

126.2

261.3376.9210.8227.0443.1277.6283.9260.4320.5383.4441.5330.0

81.1

120.075.552.8

108.569.440.380.8

110.659.9

140.063.4

1.63.83.44.8

19.34.22.06.65.15.1

11.18.3

33.938.181.236.144.129.153.164.428.926.747.447.9

35.145.1

40.650.054.539.924.241.845.336.152.545.7

Pfalz insgesamt . .Deutsches Reich . .

466.3425.1

25.229.3

325.9325.8

87.2100.2

7.020.7

44.549.2

43.949.7

Pfalz abfolut. . . .

313370

16923

219076

5861?

4694

29931

29481

Abweichend von der gewöhnlichen Einteilung ist der Bergbau vonder sonstigen Industrie getrennt, um die besonderen Verhältnisse derbeiden Bezirksämter Zweibrücken und Homburg zu kennzeichnen. In derAbteilungLandwirtschaft" ist hier wie üblich auch Forstwirtschaft undFischerei Inbegriffen. Auf diefe Berufszweige entfallen jedoch nur 6523bezw. 182 Perfonen.

Von der Gesamtzahl der Bewohner mit 672 092 gehörten also313 370 der Berufsllbteilung Landwirtschaft an d. i. 46,63°/« odernahezu die Hälfte. Das durchfchnitliche Verhältnis im Deutschen Reichebeträgt nur 42,51°/o. Mit der Unterscheidung der landwirtschaftlichenBevölkerung nach ihrem Hauptberuf ist indes die gesamte landwirt-schaftliche Bevölkerung noch nicht erfaßt. In den Dürfern und kleinerenStädten befitzt eine große Anzahl namentlich kleiner Handwerker undFabrikarbeiter, sowie in einzelnen Bezirken Bergleute eine mehr oderweniger kleine, z. T. sehr kleine landwirtschaftliche Fläche, die sie fürihre eigenen Bedürfnisse bebauen. Teils bestellen sie selbst ihr Feld etwamit Kühen, deren Milch sie gleichzeitig zu ihrem Lebensunterhalt ge-