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1 (1896) Süddeutschland
Entstehung
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Zweites Kapitel.

und Gewerbetreibende, ausnahmsweise auch für Personen anderen Standesbestimmt sind.

Neben diesen Kreishilfstassen bestehen in vielen Distrikten nochbesondere Distriktshilfskassen, welche den gleichen Zweck verfolgen, unver-schuldet in Not geratene Landwirte und Gewerbetreibende durch Dar-lehen mit mäßiger Verzinsung und angemessenen Rückzahlungsfristen zuunterstützen.

Im rechtsrheinischen Bayern bestanden am Ende des Jahres 1893im ganzen 272 Sparkassen, darunter 39 Gemeindesparkassen in denunmittelbaren Städten, 102 in anderen Gemeinden und 131 Distrikts-sparkassen ^). Die Wirksamkeit der Sparkassen in den unmittelbarenStädten dürfte fast ausschließlich aus die städtische Bevölkerung sicherstrecken, in den Sparkassen der anderen Gemeinden und noch mehr inden Distriktssparkassen dürfte die ländliche Bevölkerung sowohl bezüglichder Einlagen wie der Darlehen das vorherrschende Element bilden. Inden einzelnen Regierungsbezirken bestehen folgende Sparkassen:

gemeindliche

distritnue

im ganzen

in Oberbayern

23

16

39

Niederbayern

11

22

33

Oberpflllz

15

14

29

Oberfranken

24

18

42

Mittelfranken

35

7

42

Untcrfranken

10

35

45

Schwaben

23

19

42

Unter den Regierungsbezirken hat Oberbayern verhältnismäßig diewenigsten, Oberfranken die meisten Sparkassen. Es trifft eine Spar-kasse auf

Regierungsbezirk

Einwohner

«Km

29 76920 21818 54913 60217 09013 73216172

428.8326.0

Obeipflllz ..........

Mittelfranken .........

333.2166.6180.3

186.7233 8

Vgl. Zeitschr. des Kgl. Bayer. Statist. Burean Jahrg. 1895 Heft 1 S. 1 ff.