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Erstes Kapitel.
Ausdehnung, sie sind etwa um 7 °/o stärker. Die Höhe des Anteils derzum Teil in den Alpen gelegenen Regierungsbezirke Oberbaycrn undSchwaben wird anderwärts auch nicht annähernd erreicht. Der Acker-bau tritt demzufolge in diesen beiden Landesteilen verhältnismäßig zurück.Der Weinbau ist nur in Unterfranken von größerer Bedeutung.
Die Hlluvtnutzung auf Acker« und Oartenländereien im Sommer 1893in Prozent dieser Fläche:
Ober-
Nieder-
Ober-
Ober-
Mitlel-
Unter-
Schwa-
Bayern
bayern
bayern
pfalz
franken
sranken
franten
ben
r. Rh.
Hauptgetreidearten
62.32
61.35
61.36
57.3?
56.94
51.78
61.56
59.2
Andere Getreide- u.
Hülsenfrüchte. .
1.22
2.20
1.28
2.33
2.45
3.91
1.84
2.1
Zusammen. .
63.54
63.55
62.64
59.70
59.89
55.69
63.40
61.3
Hackfrüchte u. Ge-
6.60
9,22
16.46
19.73
14.07
19.65
8.61
12.8
Handelsgewachfe .
1.14
1.63
1.23
1.69
3.97
0.48
0.68
1.5
Futterpflanzen . .
12.46
11.07
6.21
8.55
7.02
14.36
11.09
10.4
Insgesamt. . .
83.74
85.47
86.54
89.6?
84.45
90.18
83.78
86.0
10.78
10.29
9.98
6.39
13.38
8.00
11.26
10.1
1.70
1.30
1.68
2.01
0.35
0.53
2.02
1.4
Haus- und Obst-
3.78
2.94
1.80
1.93
1.82
1.29
2.94
2.5
Der Anbau der Hauptgetreidcarten ist etwas stärker als in Deutsch-land im allgemeinen, in letzterem ist der Durchschnittssatz nur 54.4 °/o,die andern Getreidearten und Hülsenfrüchte treten dagegen etwas zurück.In den fränkischen Landesteilen insbesondere in Unterfranken wird derGetreideanbau weniger kultiviert, Hackfrüchte und Gemüse, sowie inUnterfranken noch Futterpflanzen, werden hier mehr bevorzugt. Mittel-franken zeichnet sich besonders durch seinen Reichtum an Handelsgcwächsenaus, die auch sonst mit Ausnahme von Unterfranken und Schwabenziemlich gut vertreten sind. In erster Reihe wird Hopfen gepflanzt,ganz besonders in Mittelfrankcn, wo allein eine Fläche von 12 205 üü,von ihm eingenommen ist. Weiterhin ist noch Flachs und Tabak zunennen, der jedoch fast ausfchließlich in Mittelfranken gebaut wird. Der