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Erstes Kapitel.
Die größeren Güter befassen sich mehr mit dem Betriebe von Molkereienund mit Viehmllstung". Ohne Nutzvieh sind nur verhältnismäßig wenigBetriebe, ca. 10°/o.
Von den am 2. Juni 1882 gezählten Betrieben hielten (Stat. d.D. N. N. F. Bd. 5, S. 310):
Regierungs-bezirk
keinNutz-vieh
Nutzviehüber-haupt
Pferdeund
Rind-vieh
nur
Pferde
nurRind-vieh
Schafe
Schweine
Ziegen
Oberbayern .NiederbayernOberpfalz . .Oberfranlen .MittelfrantenUnterfranten.Schwaben . .
11794516«3 4947 26871611168913850
86 50278 73162 373619736454585 97973 878
32 016
23 3397 1153 094
110228104
22 553
569262160197240345554
51234518645199348 96?43 7116122248 008
15 85215 05410 014
811817 45214482
5 280
30 0624916042 61233 961510545420731987
631?
8 830
7 078
21984
18 591
30160
4 710
Bayern l. Rh.
60 416
513 981
10? 243
2327
356 999
86 252
293 043
97 670
Nach der Zählung oon 1882 (Etat. d. D. R. N. F. Bd. 5, S. 36*)kamen auf je 100 Im der landwirtschaftlich benutzten Fläche Stück:
Regierungsbezirk
Pferde
Rindvieh
Schafe
Schweine
11,0
67.1
25.2
13.5
11.2
77.5
22?
30.9
3.0
68.4
27 3
29.7
1.5
65.5
24.0
19.9
5.7
68.0
57.0
36.5
3.6
63.3
31.4
34.9
9,8
78.8
30.0
14.7
Ziegen
Oberbayern.
Niederbayern
Oberpfalz .
Oberfranlen
Mittelfranten
Unterfranken
Schwaben .
1.11.82.0837.310.51.3
Insgesamt wurden im rechtsrheinischen Bayern gezählt: 29? 404 Pferde,756 687 Stiere und Ochsen, 2 052 435 Kühe, 1193 390 Schafe,974 765 Schweine, 153 676 Ziegen. Davon dienten zur Ackerarbeit243 940 Pferde, 372 661 Ochsen und 472 620 Kühe.
Die Pferdezucht ist nur im Süden, insbesondere im Südosten vongrößerer Bedeutung, der Norden ist an Pferden der ärmste Teil in ganzDeutschland, der allgemeine Durchschnitt in letzterem ist 10 Pferde pro100 Iia. Besonders auffallend ist im nördlichen Bayern der geringeBesitz der mittleren Betriebe an Pferden, die hier sogar gegen den Groß-grundbesitz zurücktreten, während sonst der umgekehrte Fall die Regel