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Der hl. Suitbertus, Apostel des bergischen Landes : Festspiel mit 3 lebenden Bildern
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„Ich sah im Traum", die Gräfin sprach,„Den sternbesäeten Himmel,Viel tausend Lichter glänzten dort,In fröhlichem Gewimmel.

Da, plötzlich, zog ein Stern herauf,Der Sonne gleich zu nennen;Hell strahlete sein Licht herab,Doch mild und ohne Brennen.

Es überfluthete sein GlanzDer andren Stern' Gefunkel,Und heller ward es überall,Und mehr entschwand das Dunkel."

Darob der Graf: „GeheimnisvollDer Herr sich offenbaret,Und mit dem tiefsten Dunkel erDie grösste Weisheit paaret.

Nicht allsogleich stets wissen wirSein Wirken zu erkennen,Doch mag er durch dies Zeichen wohlDes Kindes Loos uns nennen.

Der edle Bischof AidanDies Wunder wird verstehen,Drum will ich ohne AufenthaltRathfragend zu ihm gehen."

„Es wird dein Sohn," sprach Aidaii,Gemäss des Himmels Zeichen,Mit seines Glaubenseifers MachtIn ferne Lande reichen.

Gleich wie die Sonn' am FirmamentDer Erde Wärme spendet,