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Der hl. Suitbertus, Apostel des bergischen Landes : Festspiel mit 3 lebenden Bildern
Entstehung
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Sigibert von Xorthingham, werde durch Gottes Gnadeeinen Sohn gebären, der als eine Leuchte seines Vater-landes dazu berufen sei, den christlichen Glauben zuverbreiten und viele Heiden auf den Weg zum ewigenHeile zu leiten. Was nach dieser Legende die Mutterim Traume geschaut und der hl. Aidan vorausgesagthat, ist zur geschichtlichen Thatsache geworden. Vonder göttlichen Vorsehung war Suitbertus zum Apostolatausersehen und dazu bestimmt, unsern Urvätern am Nieder-rhein und in Westfalen, also auch uns, die Segnungendes Christentums zuzuwenden, weshalb wir mit Rechtihn den unsern nennen.

Wie Alkuin, der Lehrer Karls des Grossen, glaub-würdig berichtet, landete der hl. Suitbertus mit 11 andernGefährten im Jahre 690 an der Mündung des Rheinesund sie begannen ihr hl. Amt zunächst in dem kurzzuvor von dem Fürsten Radbod entzogenen, und derfränkischen Herrschaft unterworfenen Teil von Friesland.Fruchtbarer wurde ihre Thätigkeit, als die hervor-ragendsten unter den 12 Glaubensboten, Willibrord undSuitbertus, ersterer 696 und der letztere 697, zuBischöfen geweiht und sowohl vom hl. Vater in Rom,als auch vom König der Franken mit grösserer Voll-macht und Privilegien ausgerüstet wurden.

Bis dahin hatte der hl. Suitbertus vorzugsweisein Westfriesland, welches damals Südholland, den nörd-lichen Teil von Brabant und die Landschaften Cleveund Geldern umfasste, die Lehre vom Kreuze des Herrngepredigt. Jetzt drang er vor bis in das Land derBorukterer und wirkte hier mit bestem Erfolg, wennauch unter vielen Mühen und Opfern, sein grosses Be-kehrungswerk. Das Stammland der Borukterer (Borgter,