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Neu-vermehrte Welperische Gnomonica, oder Gründlicher Unterricht und Beschreibung, wie man alle regulare Sonnen-Uhren auf ebenen Orten leichtlich aufreissen ... und ... kunstmässig verfertigen soll
Entstehung
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Anhang

orberiW.

Achdeme dißhero niemand diese edle Kunst/ so viel bekcmdt ist / untergewiese Regeln zubringen gesuchct/ hat endlich ein Englischer ^u-6ior in diesem gegenwartigen lr^^r, solches nach Möglichkeit zuprMiren getrachtet/ gleichwie aber diesem viele Anlaß von einemandern Englischen ^uäwrc,dem Ou^rrcäo, der in seinen opcri-l)U8 polwum>8 von dergleichen marcrie etwas an den Tag gelegengegeben worden/ hierinnen weiter zu gehen / also wird man auch ohneZweiffel beydiesem genug Gelegenheit bekommen die Sache noch weiter zu peiteörioniren/ dahe»ro dann in dem Absehen/ dieser ^raH^r, indeme eben solcher mit dem vorigen einige^naloAc hat/ Mein Anhang aus dem Englischen in das Teutsche übersetzet beygefü-get zu werden / vor nutzlich erachtet worden / welches Unternehmen der Leser geneigtaussnehmen wolle.

Das erste Lapitel.

Bonden Kunst-Wörtern oder Namen/ wie nemlich die Theil eines Uhr-

wercks benennet werden.

Je Nothwendigkeit erfordert in allwege daß ich zuförderst eine Erklärung derKunst-Wörter/ deren sich die Uhrmacher bedienen / vortrage/ damit alle / von wasStand und ?rntelllan sie auch seyn mögen/ und zwar meinstens in dieser Kunst un-erfahrne wissen könnten/wie sie sich / so man von dergleichen Irenen zusprechenGelegenheit hat/zum Theil recht und eigentlich expliciren sollen/ Zum Theil aberwol verstehen/was ich in folgenden vorstellen werde.

Ich will dem Leser mit Erzchlung aller Namen/die in dieser Kunst vorkom-men/ man beschwerlich seyn / sondern nur diejenigen/ deren ich mich bey Gelegenheit in folgenden Di-lcourz bedienen werde / und einige andere wenige die ungefehr vorfallen/ in einem Uhrwerck nur obi-ter betrachten.

Ich fange ab« an von denen zeneralistenrermlniz. gleichwie unter diesen erstlich sind das Ge-haun oder Gestell/welches das jenige ist/ das die Rader und das übrige von dem Werck in »Ich be»greifft/ die pfeller und Bodensind dieses wovon hauptsachlich das Werck bestehet.

Nach diesen folget die Feder und deren Zugehör / es wird aber das / in welchem die Feder lieget/das Federhauo/und dasjenige woraufdie Feder mitten in demFederhaus gewunden wird/ der Fe-der Wellbaum benennet / an dem die Feder an derselben einen End angehänget ist. An dem äusser-sten End des Feder-Wellbaums ist ein schräg-eingestrichenes Rad / worein die Schrauben ohneEnd greifft.

Dasjenige welches die Feder ziehet/ und um das die Ketten oder Seiten gewunden/ und ins-gemein von einer conlschen Figur ist/wird der Schnecke/ in grössern Wercken/ die mit Gewicht gehen/da die Figur c/Iinörisch / eine Trummelwalye benennet. Die kleinern Zähn an dem Boden desSchneckens oder der Trummelwaltzen die solche im aufziehen halten/ wird das eingefeilre Gest»e«geheissen / das jenige welches diese/ wann sie aufgezogen / halt / und auch deßwegen von den Seiten aut>gewunden werden/ ist der SperlHegel oder Vorfall wie es andere nennen.

Die Theile eines Rads sind der Rand / die Zahn das Rreuy und der Ansitz oder Stück«Stahl/das an den Wellbaum samt den Rad angestempfft ist.

Das Trieb ist das kleine Rad/ welches in den Zahnen des Rads gehet / dessen Zahn (deren ins-gemein^ s.6.8. scc. sind) werden Trieb Stecken und nicht Zähn benennet.

Die Ende von den Spindeln Heisset man Zapffen/die Löcher in welchen diese gehen die pfan,nett / Aloben oder Einhencksaulen. Das eingekerbte Rad mit eisern Spitzen aüff dem Boden /in welchem die Seiten oder Schnur bey den gewöhnlichen Haus-Uhren gehet/ wird die einfache o-der ordentliche Walye benennet.

Es ist weiter nicht vonnöthen etwas von dem Weisirblarh/ deren Zeigern / Schrauben/Sresscen/AusshalrunZenscc. zu gedencken/indeme solche als zeneral rermim allen Theilen einerBewegung qemem find.

Die Theile von einer Bewegung die wir zu betrachten haben/ sind das Geh-und Schlag,rverck.

Das Geh werck ist von einer Bewegung dasjenige/welches dienet die Stunden zu zeigen: Insolchem ist das erste die üallanx, welche in den kleinen Uhren die kenciul und in den grossen das?er-

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