berSöiMen-Uhrm.
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Die erste Aufgab.
Aufjeder Sonne» Uhr- Flache den Fuß des aufrechten Zeigers
zu finden.Anziehet eine gerade Lim ^Laufder vorgegebenen UhrFlächc/wo es belle ^ t«
Die
die^. Puncten..
in zwey gleiche Theil bey ^getheilet/ und durch solches die Lini (l l^ mit ^L pc^n.clicuiar gezogen/ dadan endlich/ so man ausderZcigcrspitzen^ mit einer ^pcrturdesCirckels nach Gefallen auffder Lini k' (; zwey anderePuncttn als ^ und 6 äclermmi^ret/ und die Mitte zwischen diesen in ? gefunden/ der Punct in ^ den verlangten Fußdes aufrechten Zeigers geben wird-
Aufeine andere Art kan auch dieses wie folgt / verrichtet werben / man stellet nelwlich einen Fuß des Circkels aufdie Zeigerspitze in 5, und ziehet mit dem andern in zimli«cherweitenOeffnungauffder vorgegebenen Flache einen Circkel/ in welchem dan ausdreyen nach Willkühr in dercircumfercn? genommenen Puncten/ wie in der t^com^lsic bekandt ist/ dessen ccncrum als der gesuchte Zeiger Fuß wird gefunden werdenkönnen.
Die zweyte Aufgab.
Die lnciinmiQN oder Declination einer jeden Uhr-Flache von ihrem
piano Ve, ricali zu finden.
Achdeme der ZeigerFuß nach vorhergehender Aufgab richtig angedeutet wor^den/ muß man ferner in einigen benöthigtcn Fallen die vorgegebene Uhr Fla«
checxaminiren/ obsierechtvcrricHl, und also pcrpe näiculH rauf dem ^ic».
tixonr stehen/oder ob sie hinter-oder vorwärts hangen möge/dieses kan nun gar füg-glich vermittelst des l)ecim2tOrn nach Anleitung des dritten Capitels im zweyten TheilinsWcrck gestellctwe«'den/daß es demnach bey diesem Gebrauch den Nahmen auch ei-nes lnclinHcurii oder Keclinatorü verdiene. Solte aber in einigen Fallen dergleichenInstrument nicht zu Handen seyn/ kan man der Flächen Abweichung von der VertilgLini/so kein Wind gehet/mit Beyhülff eines Senckblcyes und eines langen Lineals/wassnemlich die eine Schneide von solchen an die Flache herunter vercical qestellet/ auffderandern aber zu obcrst das Senckbley herab gelassen wird / auch finden / daß / so der Bley-faden unten genauer als oben an die Flache kommet / solche hinterwärts hangend/so aber der Faden/ unten weiter als oben von jener sich befindet/ alsdan die Flache vor-würts hangend seye. Wie groß aber der Winckcl der Abweichung des piarnvon einemVerrical r'lanc, dan zugleich seyn müsse/ kan man aus folgenden Schluß vernehmen/wan man sagt/ wie sich die Lange des Vleyfadens auff dem Lineal verhalt gegen deräisscren? zwischen den zweyen von der Flache hinweg perpenclicular gehenden cli^Nansen bis zu dem äussersten Endendes Bleyfadcns auff dem Lineal/ so verhalt sichder Kacliuz oder 5inu5 rotu8 gegen den 5inum des gesuchten Winckels.
Die dritte Aufgab.
Die Oeclination oder Abweichung eines jeden?!2M von dem ürtll
oder occaln ^uinoäiiall zu finden.
Eiln zum össtern und wol meistentheils diel)ccljnHtic)nez der Uhrfiachenin einigen ^ernoäcndie Sonnenuhren zu verzeichnen vorkomen/ob sie
schonwicauch die ^eclinarione«; und lnclin^ticm« in folgenden Univcr.
l^etnoäen nicht sonders zuwissen vonnöthen sind/ indeme man da alle pl2NH als5!ori2c>nrH!i3 cc)nli<lenreli, wollen wir dieselbe als in einigen Fallen nothwendigesStuck zu finden allhier beyfügen.
2. Es lst zwar im andern Capitel des ll. Theils eine Manier mit dem Oeclinaro-ri^ diese Abweichungen zu clererm.nircn, angewiesen worden/ wir haben aber wohlbillichm:tHerm<le j^ »jre ander ^cc'irarelse die dieses lillrumeptps^Nren solle/zu zweiffeln/indeme die darinen enthaltene Maanct Nadel erstlich wegen ihrer eigenenDeclmarion fast alle Jahr veränderlich/l gleichwie wir zu Ende dieser Aufgab verneh«
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