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as zehende Lapitel.
Von Einschreibung derer Babylonischen/ d.i.nach derSow
nen Aufgang gezehlten Stunden.
Ae die Welschen und Böhmen die Stunden von einem Untergang der
Sonnen bis zum andern zehlen / als in vorhergehendem Capitel gelen«
^1»^«NW rttworden: Also haben die alte Babylonier (welchen heutigs Taaes
dlcEmwohnerdcrerBalearischenInseln nachfolgen) den Anfangdes
Tages von der Sonnen Aufgang gemachet und die Zahl der Stunden
______ biszum nechsten Aufgang der Sonnen fortgesetzet; also daß/ wann
die Sonneschon eme Stund nach ihrem Aufgang über dem^orj-onrist/dieSchlaa-Uhren in denen Balearischen Inseln Eins / eine Stund hernach Zwey lc. schlagen / blswiederzum folgenden Aufgang der Sonnen/ da es ^. als die letzte Stund des Tagesschlagt.
Woraus dann leichtlich abzunehmen / i. daß (wie auf der Italiänischen Übedie Ersten / also) auf dieser Babylonischen die letzten Stunden auf die SonnewUhrennicht können gebracht werden / weil sie allezeit in die Nacht fallen.
;. Daß(wttlumdie^uin06w,odwStund nach der Sonnen Aufgang sich endet mit der /den Stund aufoer gemeinen Mr)hier allerdings/ wie im vorigen Capitel/ zu allervörderst auf dem 7>omc0 c^ncrider Punct des Aufgangs der Sonnen bcmercket / und von demselben Punct an die Stun«den fortgezehlet werden müssen; jedoch mit dem unterscheid / daß hier der nächste nachdem bemerckten Aufgangspunct mit i. der folgende mit li. der dritte mit ill lc be.
zeichnetwerde: Worauf dannferner nichts zu thunist/alsdaßmanausdemPunct derl. Stund aufdem^l-op'co (üancri durch den Punct der 7dm gemeinen Stund Vor-mittag aufoer ^umoHlHi-Lini / und eben so aus dem Punct der !l. Stund durch denzten gemeinen Stundpuncten lc. gerade Linien ziehe; und obberührte Erinnerungen undVortheilausdemvorhergehendenCapitelauchhieherziehe.
und Geometrischen Weg aus dem (^lavio zeigen/ (und zwar hoffentlich einziemlichesdeutlicher / als er bey dem ^urkorc zu lesen ist) den er hernach gar leicht ruckwerls aufBeschreibung der Italiänischen Stunden ziehen kan / weilen er warhasstig aus dem von«gen entspringet/ odervielmehr (wann man genau Achtung gibt) dem Fundament undUrsprung nach / eben der vorige / und nur in etlichen zufälligen Umständen verändert ist.Zum Exempel/ ich soll eine Babylonische «orixonr^-Uhr beschreiben aufdiepoiu8.rtzi.li«.l.Höhe von 52. Graden/ da der längste Tag und die längste Nacht sind ^6i/die kürtze«sten ?i Stund. So verfahre ich nun folgender Gestalt. ^
1. Beschreibe ich die MittaaLini/
als bisher gewiesen worden. "
.. Beschreibe ichaus demPunct K (nachdem ich nehmlich tkdem5egleichaesmachet) den aussern blindenKreiß Icnpo, und/ nachdem ich denselben/ von^oderpangefangen in 24. Theil oder Stunden (die zwar hier inderFigur wegen der nachfobgenden Eintheilung nicht angemerckt worden) eingetheilet hab/ zehle von p gegen lcrechts und lincks / nehmlich bis in n und 0, so viel Stunden als des längsten Tags halbeLänge hält / als in unserm Exempel 8^ und ziehe endlich die blinde Lini n 0.
Drittens/ weilen hier die Stunden von Morgen angezehlet werden/ fanaichanbey dem Ostpunct n, (ttö. bey den Italiänischen oder von Abend an gezehlten Mun.den müsste man bey dem Westpunct 0. anfangen) und theile eben den Kreiß in andere 24.Theil/ welche ich bezeichne miti. 2. 3,4 ie. biß auf24, so hält das grosse Krcissiucknp 0 m sich die Stunden des längsten Tags / und 0 Kn die übrige Stunden der kürtze-sten Nacht / wann nehmlich die Sonne durch den 7>0picum (i ancs, lauffet.
4. Hierauffangich bey ,.an/ lege ein Lineal auf i.und den Mittelpunct li (wel^ches zugleich auch gegen über aufi;. treffen muß) und wo es die Huuinottjal.Linidurchschneidet/ mercke ich den Puncts Lege ferner das Lineal aus 2 und q so durch-schneidet mir solches den 1>opicum 5- in zweyen Puncten/ davondaslincke (Wieleiche«llch zu erachten) diel, das zur rechten Hand aber die Xill. Babylonische Stund gibt/
G z welch?