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Beschreibung
Hini ^ L innerhalb des grossen Kreisses / und zöge aus denselben aufden Oiamerrum ^ «lauter paralleltinienmit^L, welche denselben betreffen würden in r, 2, b:c. Viertens durch diese Puncten r,a,b^zögeich ferner lauter senckrechteCreutz< Linien Wanden aussernUmkreiß/ und trüge endlich aus den»klemm Circkcl die Weiten e i,6H,cz.lc. aufe,6,c:c. in dem grossen Circkel zu beyden Seiten hinaus^< z. e. aus e in il und 1 aus 6 in 10 und2 aus c in 9 und z :c.Xso hatte ich zu beyden Seiten der Lim ^ Ljwölff Puncten / durch welche nicht nur die begehrte ablangeRundung gehen muste/sondern die zugleichselbsten die verlangteStundpuncten auf der Hori^omal-Uhr waren; allermassen dieser und vorhergehen-der Figur Gegeneinanderhaltung augenscheinlich es weisen wird. Daß im übrigen der kleine Kreiß um^ L mit seinen Theilen nichtgcmtz vonnölhen sey / sondern durch einen einigen Quadranten und dessen 6Theile alles könne verrichtet werden/ neben anderen vorhin bekannten Vortheilen/ist ohne Noth weit«läuffcig zu erinnern.
Folgends aber fiiesset nunmehr für sich selbsten heraus: daß/ weilen die Lim ^L mit der Lim ^Lgleichförmig oder propni'rinnMer getheilet wird/ und aber denen Theilen der Lim ^,5 lauter gleicheTheile des kleinen Umkreistes reHonäiren; daß sprich ich/ eben also in dem grossen Kreiß/ dieCreutz«Linien welche durch e, cl, c, b, :c. gezogen sind / gleichfalls lauter gleiche Theile 1 / 2 / 3 / 4 :c> zu bey-den Seiten abschneiden. Aus welchem Grund dann die vorige ablangeRundung mit ihren Stund«Mnccen noch leichter/ undalsokan verzeichnet werden: Wann so wol um ^L der kleine als um ^L dergrosse Kreiß ist beschrieben worden/ wie oben erwabnet/ sotheile jeden in 24 gleiche Theile von ^ange«,fangen/ ziehe hernach (der Lini^L in grossen Kreiß nicht mehr bedürffend) in beyden die gegenüberste,hende Theile/1 und: / 2«nd2 :c.mit blinden Lmien zusammen/ und trage endlichen/ wie vorhin dieWeite e 1,6 2, cz :c. aus dem kleinen Circkel/auf e n, 6 2/ c. 3 lc. in dem grossen Grckel/ so wird dieSache wie zuvor verrichtet seyn.
Letzlichen (weil dieses so eine lustige Manier ist Sonnen-Uhren zu zeichnen) muß ich noch mit an,hangen einen andern Weg/ durch eine Nliplm oder ablangeRundung eine lioriToncal-Uhrzu ma«chen / welche (^laviuz in seiner (^nomnmcX Iltem Buch bey der i kroposiuon, als erster Erfinder rüh-met/ hieher aber um soviel billicher gezogen wird/ weil selbiger auf gleichem Grund mit denen beydenvorigen ruhet/ oder vielmehr aus dem nächstvorhergchenben unmittelbar entspringet/ wie die Figur(die wir mit Fleiß nach der vorigen richten wollen) Anleitung geben wird: Nemlich wann der grosseKreiß um ^ L beschrieben ist / so beschreib ich auch um die gefundene Lim ^ K, aber nicht ausserhalb sond^einnerhalb des grossen Kreisses und aus eben demselben Mittelpunkt ? oder <^,den kleinen; Theile hernachbeyde Kreiste ( von ^ angefangen ) in 24 gleiche Theile / wie die Figur ausweiset; wiewol genug ist/wann ich nur dengrossen theile/ und hernach vermittelst eines auf den Mittelpunct 6uuK alle solche.Theilungen gelegten Lmeals die Theilpuncten auch m dem kleinen finde.
Hier aufziehe ich die gegenüberstehende Theilpuncten des grossen Kreisses/als 1 und 1/2 und 2 lc. mitblinden Linien zusammen/allermassen oben auch geschehen. Ferner ziehe ich aus des kleinen KreissesTheil-Puncten aufdie vorigen blinden Linien lauter senckrechte oder mit ^ L glcichlauffende Linien / zum Exem-pel aus 1 und 1 des kleinen Cuckels auf die Lim zwischen i und i des grossen Circkels/ und aus 2 und 5des kleinen auf die Lini zwischen 2 und 2 des grossen/ :c. (welches am füglichsten geschiehet wann ich einLineal in dem kleinen Circkel aufi und »i auf^und io:c.lege) sogeben mir also die Durchschnitte sol-cher creutzweiß gezogenen Linien die verlangten Stundpuncten durch welche zugleich die begehrte M-pliz oder ablangeRundung streichet; und ist imEnd diefts Verfahren in derThat selbsten nichts anders/als wann ich zum Exempel die Weite 6 2 au« dem kleinen Lirckel aufcl lindem grossen ttuge/ wie inVem vorhergehenden Weg geschehen ist.
Dieses einige ist endlich noch hierbev zu mercken/ daß der Zeiger solcher Sonnen-Uhren m dem^PunctQ eingestecket und geqen dem?olc> wie sonsten/ erhöhet; oder aber (wann man einen ausrech-ten Zeiger haben wolle) dessen ^emrum und Lange nach obbesagten Gründen müsie gefunden werden.Wäre dann das Centrum i neben der Länge des Steffis i z auf einer unbeweglichen Fläche gegeben,so müste erstlich der Punct r nach andeutung der vorhergehenden 4ten Anmerckung / gesunden; aus sol-chem hernach der grosse Kreiß nach Belieben beschrieben / darauf^ Qe, des kleinen Kreisses viamer«,wie juvorHefunden/und im übrigen alles nach vorigen Beschreibungen und Lehren verrichtet werden.
as siebende Lapitel.
Wie Man ein I^oroIoZium Verticaw, so gerad gegMMittag stehet/aufteissen und verfertigen soll.
M ^orolo^ia,welche pcrpcnciiculariter oder blcyrechtaufrecht sie«
^hen/werden VerlicHllH genannt/ dieweil ihr?l2lium durch denVerrical.Punct oder Zenith geht. Demnach aber dieses klanummancherley 8itu3 hat/ racionettuli^amiZ; nemlich daß es entwedergerad gegen den vier Orten der Welt / als Mittag / Mitternacht / Auf-_odcrNidergang siehet; oder aber davon etwas/ doch jederzeit unter90. Grad/ viel oder wenig abweiche: so werden auch diese ttoroloZiH Unterscheid hal-ben darnach genennet; als Vertic^lc Kwrjcilunale,welches gerad gegen Mittagsie«her/ davon in diesem Capitel gehandelt wird: Verüble Kepremrionalc. welches ge<rad gegen Mitternackt steht / und in folgenden Capitel beschrieben wird: Verticale^licntHic, so gegen Aufgang siehet / und Vcltinlc Occläennle, so HeM Nieder,
gang