l»^>
Beschreibung
Ml»».
Hesihe
<>clcill>cn.
^Xl5^lun6l genennt /und mit den Buchstaben Kund? zu beyden Enden gezeichnet.Ihr Durchschnitt aber mit der Lini ^ l) soll heissen Q. Die Lini /^L heiffet Vcrn«.lis: die Lini ^? ttori^onraliz: dieLini ^ Q ^qmnoätializ.
Mhie ist zu mercken/ wann du die Lini K I^nahe zu dem cenrra ^ ruckest / sowird solches ein klein Fundament genennt/und ist zu kleinen Sonnen Uhren/da manwenig Raum und Platz hat/zu gebrauchen: 'So du sie aber weit davon ruckest/die-net es zu den grössern/und wird ein großFundament genennt/ welches dich die Übungsechsten lehren wird.
Anmerckungen
Des ersten Kapitels.
Ird fast unvonnöthen seyn den kunstliebmden Leser zu erinnern/daß man nicht nöthighabe zu Verzeichnung solches Fundaments erst einen Quadranten aufzureißen und inseine 90 Grad m theilen ; weil man hierzu sich eines Tranzpurreurz bedienen / undvermittelst desselben die H^uinoHialzHöhel)^ oderKIevar,iunem?oli UV, d,i> denWinckel ^^.5 oder L ^Q auftragen tan/ wie bekantist.
H. Weil der ^mkor bey allen siinen hlerinne« verzeichneten Sonnen --Uhren den Zeiger nach deskvli Höhe erißirt/also daß desselben gantzer Schatten die Stunden zeiget: und aber diejenige fastnoch annehmlicher sind/ in welchen der Zeiger allemal winckelrccht auf der Flache der Sonnen-Uhcund nicht mit seinem gantzen Schatten/sondern nur mit der Spitze des Schattens die Stunden-Linienweiset und berühret: als wlll ich künfftig allemal neben dem gemeinen Weg des äurkock auch diesenandern zeigen/ welcher von jenem in Verzeichnung der Stunden-Linien nichts oder wenig/mir aberin Aufrichtung des Zeigers unterschieden ist/als welcher nicht allein winckelrccht stehen/sondern auchan einem andern Ort eingerichtet werden muß. Zu dem Ende richte ich auch das Fundament derSonnen» Uhren etwas änderst / und also zu / daß der Leser/ wann er es verlanget / die Verzeichnungenbesser aus ihrem Grund verstehen kam Nehmlich ich ziehe eineLmi L <2nach Gefallen/ und beschreibeaus ihrem Mittelpunct einen halben Cirkel UNO welcher den Klerickanum oder Mittagskreiß desOrts furstellet/aufweichen die Sonnen-Uhren sollen gemacht werden; also daß UO diettneawls-liäiana oder Mittag-Lini wird/welche mit ü gegen Mitternacht/ bey o aber gegen Mittag sich er-strecket: vonO gegen L zehle ich/wie der ^urllor,dleH^m"c>^^5HöheOl), z.e. 41.gr 30.m."undvon L gegen l2 diePolus Hohe L0,4H. grad zo.m. und ziehe durch ß die Linien DZa,l)ßf,deren jene den Diamerrum des.H^uawnz oder die H^umvAiHl-Lmi/diese die^,xm muncli odcrPolus-Lini bezeichnet: Endlichen richte ich auf der Mittag,Lini L (ü, (welche zugleich derMorixonr, an-deutet) aus dem Mittel »Punct auf/ die senckrechte Lini Hg j, welche den Oirculum Verncalemoder Scheitelkreiß / der durch des Orts Ncheitelpunct und zugleich just durch Ost und Westen ge-het/ bezeichnet; so daß Vermög dieses alles/ ßdas Qenn-um muncli oder der Welt Mittelpunctwird. Nun ist bekannt daß alle ttori^nnral-Uhren mit demllnn-nnr und alle Verrical-Uhrenmit dem Verucal - Kreiß parallel oder gleichlauffend seyn. Derowegen wann ich 3 5 mit L (D und» e mittli parallel ziehe / so bezeichnet» 5 die Flache worauf eine ttorixomal- Uhr solle verzeichnetwerden/ »e aber die Fläche einer Vercical-Uhr : welchem nach t'e beyderseits der gemeine Zeig«'ist/welcher gegen dem ?a!o aufgerichtet wird/ und mit seinem gantzen Schatten die Stunden zei-get ; ß i aber der ausrechte Zeiger / welcher nicht mit seinem gantzen Schatten / sondern nur mit sei-nem äussersten Punct 8 die Stunden- Linien weiset / wie hernach deutlicher wird zu sehen seyn.Darbey man dann zugleich dieses siehet/ daß man die Spitze eines aufrechten Zeigers Z, und denMtttelpunct der Erden/ ob sie gleich warhafftig auf die 862 Meilen voneinander sieben/allzeit füreinen Punct hallen müsse; weil nehmlich die gantze Erde miteinander (will geschweige« diese äilian?)gegen der Sonnen überaus fernen äittanx, nur ein Punct und also für nichts zu achten ist.
Das gantze Fundament nun folgender I-Iuri^omal-und Verrieal-Uhren ist das rechtwincklichteDreyeck e a fmit seinen innerhalb begriffenen Linien ; welches dann (wie ein jeder siehet und dieBuchstaben welche ich mit Fleiß einerley mit dem^urKore behalten) von des ^.urnoriz Fundamentnichts unterschieden ist / als in dem einigen daß hier die perpenclicular-Linien ß i darzu kommen/welche die ausrecht gestellten Zeiger andeuten müssen: Und kan dieses gleichfalls grösser oder klei-ner (nachErforderung der Sache) gemachet werden/wann man at und»« weittroder naher vonNO undlii ziehet.
Das andere Capitel.
Wie man einNoroloZium H^umoäiale machen soll.
N Beschreibung dieser und aller nachfolgenden Sonnen Uhren/wol-len wir/um besserer Ordnung und Unterrichts willen / auf folgendesechs Hauptstück achtung geben. Und erstlichen anzeigen KtymoloAlHm und Ursach des Namens /woher das vorhabende ttorolo^iumstinen Namen habe / und von welchem himmlischen ^irculoes dcri-virt oder solchem gleichstehend befunden werde.Zum andern lehren ^3.l)slc..l. Ilv c (^cinltruöticlncln.wices mit allen Linien künstlich bereitet und leichtlichsoll verfertiget werden. Zum dritten / lulcriprioncm ttowlum, was für einZissev
ode«
Z^