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Pietas Academica, Sive Oratio, quam Viro Amplissimo, Consultissimo & Celeberrimo, Dn. Henr. Theod. Pagenstechero, Utriusque Juris [iuris] in Academia Regia Duisburgensi Doctori & Antecessori Seniori ac Primario, die XII. Junii, [iunii] Anno MDCCLII, Ex Amplissimi Senatus Decreto post peractas exsequias in Acroacterio majore [maiore] habuit Joannes [Johannes] Hildebrandus Withofius, Historiarum, utriusque Eloquentiae, & Graecae Linguae Professor Ordinarius
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iir sind zu schwach von Seinem Ruhm zu singen:Doch nicht zu schwach bei Seinem Sarg zu gehn,Und bleich und stumm die Hände wund zu ringen,Und Ihm, wie der dort Mentorn, nachzusehn.Rom dünge sich bei seinen werten LeichenEin weibisches, ein künstliches Geheul.-Wer aber darf Natur und Kunst vergleichen?Für unsre Pflicht sind uns nur Tränen feil.

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Aaum ist der Staub von den zerriffnen Wangen,Der Todesstaub er-st neulich abgewischt,Den unser Ach wehmüthig aufgefangenUnd in das Naß der Zähren eingemischt.Wir fangen an, die Lindrung nur zu hoffen;Durch Leid wird Glück, und Glück durch Leid verhehlt?Die Hoffnung schwindt; von neuem dumm getroffenFindt unser Herz nichts gut, nichts hoffenswert.

3!ch! Wehmuth, ach! wie trübst du die Gedanken,Wan Traurigkeit des Urtheils Führer wich.'Der Starke selbst fängt taumelnd an zu wanken,Man er bei dir in düstern Lauben im.Verzweiflung nur, nichts hoffenswert zu finden,Schickt sich fürwahr für edles Beileid nicht.Dieß soll den Muth noch aus dem Staube winden,Der auch lwch Kraft von welken Aesten bricht.

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