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1 (2005) Ms. B 1 bis B 100
Entstehung
Seite
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Ms. B 69b

aus Werken frühchristlicher und mittelalterlicher Autoren und aus der Bibel.Auch erhalten in Ms. B 69b und in Köln StA GB 4° 234, Bl. 58 v -209 r . Auseinem gleichzeitigen Vermerk des Conradus de Grunenberg (Bibliothekardes Kölner Kreuzherrenkonvents) in der letzteren Hs. könnte abgeleitetwerden, daß diese Blütenlese von einem Kölner Kreuzherr redigiert wurde(s. Kat. StA Köln 2, S. 249-250). S. auch Bernards S. 336; Kurz,Augustinus, 5,2, S. 436. - 130-13l v leer.

Ms. B 69bFlores auctorum

Papier 135 Bl. 21x14,5 Westdeutschland um 1415-1420

Wz.: Glocke Typ Briquet 4081 (1415-1427); Drache Gruppe PiccFab II 907-908, 911-918 (1413-1418); Hund = PiccVf 3 VII 1361 (1418) Lagen: (I+l) 3 + 11 VI 135 Reklamanten derSchreiberhände Schriftraum 16 x 10,5 2 Spalten Schreiber 1 27-31 Zeilen, Schreiber 232-35 Zeilen gotische Kursive von zwei Schreibern, Schriftwechsel auf Bl. 124 r rubriziert.

Dunkelbraunes Rindleder über Holzdeckeln (15. Jh., 2. Hälfte); doppelte Streicheisenlinien bildenzwei Außenrahmen und ein Rautenmuster im Mittelfeld; Einzelstempel kleine herald. Lilie (offen)Reste einer Schließe Rücken erneuert auf dem vorderen Schnitt: Flores auctorum (18. Jh. ?)Fragmente: Teile eines Einzel- und eines Doppelbl. als Spiegel im Vorder- und Rückdeckel;Pergament; je 21 x 13,5; Schriftraum (?) x (um 13-14 cm); Zeilenzahl nicht feststellbar; qualitätvollefrühgotische Textualis; Deutschland (?); 13. Jh., 1. Hälfte. Aus einem Psalterium; vorne Ps 39,13 -40,8 (Antiphon zwischen den beiden Psalmen), hinten Ps 41,12 - 43,8.

Die Hs. stammt aus der Bibliothek des Kreuzherrenkonvents Marienfrede. Dies belegen dieBesitzvermerke (l r ) Liber fratrum Sande Crucis Mariepacis (15. Jh.) und (4 r ) Conventus B. M. Pacisordinis S. Crucis (18. Jh. ?). Von der Hand, die den älteren Besitzvermerk eingetragen hat, folgen aufBl. V ein Inhaltsvermerk mit einer alten Signatur: Flores doctorum [!]. E 9. Es fehlt das für Hss.dieser Provenienz übliche Brandkreuz im oberen Schnitt der Wz.-Befund weist für dieEntstehungszeit der Hs. auf den Zeitraum 1415-1420 hin; da Marienfrede erst 1444 gegründet wurde,kann die Hs. nicht dort entstanden sein, aber sie wurde vermutlich in der dortigen Buchbindereiwährend der zweiten Hälfte des 15. Jh. neu eingebunden. Die Schrift läßt eine Entstehung der Hs. inWestdeutschland vermuten.

Kurz, Augustinus, 5,1, S. 143 Krämer S. 166 Handschriftencensus Rheinland Nr. 527.

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