Ms. B 62
Christi e quatuor evangeliis concinnata per Ludolphum de Saxonia, hg. v.A.-C. Bolard, L.-M. Rigollot und J. Carnandet, Paris/Rom 1865 u.ö. (nichteingesehen). Gleichzeitiger Vermerk am oberen Rand von Bl. l r : Terciivolumen de Vita Ihesu. Zu Werk, Verf. und hsl. Überlieferung s. M. I.Bodenstedt, The Vita Christi of Ludolphus the Carthusian, Washington1944 (The Catholic Universitiy of America. Studies in medieval andRenaissance latin language and literature, 16); Stegmüller RB Nr. 5437;DSAM Bd. 9, Sp. 1133-1138; W. Baier, Untersuchungen zu denPassionsbetrachtungen in der 'Vita Christi' (...), Bd. 3, Salzburg 1977(Analecta Cartusiana; 44,3), S. 151-158 (Hss.); Kaeppeli Bd. 3, S. 92; VL 2Bd. 5, Sp. 976-977; S. Greiner, Ludolphus de Saxonia, 'Das Leben JesuChristi', Freiburg im Br./Einsiedeln 1994 (Christliche Meister, 47). - 152"(ursprünglich Spiegel) leer.
Ms. B 62
Johannes Damascenus
Papier • 141 Bl. • 21x14,5 • Köln (?) • um 1460-1465
Wz.: Buchstabe Y (Siebpaar) Gruppe Briquet 9182 (1467; auch in Ms. B 46, Teil I—II und Ms. B 5,Teil IV [Köln, 1461]; in Ms. B 76, 86, 94b); Buchstabe P (Siebpaar) ~ PiccP III 661 (1463, 1464;auch in Ms. B 76); Buchstabe P ~ PiccP X 417 (1463; auch in Ms. B 5, Teil IV; in Ms. B 86, 93);Buchstabe P ~ PiccP IX 1039/1051 (1463-1465; auch in Ms. B 46, Teil II) • Lagen: (V+l)" + 8V 91 + (IV+2) 101 + 4 V 141 • Lagensignaturen von <al> (Bl. 2 r ), <a2> (Bl. 3"), usw., bis h5 (Bl. 76 r )und von al (Bl. 82 r ), all (Bl. 83 r ), usw., bis/K (Bl. 136 r ), an manchen Stellen abgeschnitten; derAnfang der zweiten Signaturenreihe korrespondiert nicht mit einem kodikologischen Einschitt;Reklamanten ab Bl. 51 v erhalten • Schriftraum 15 x 9 • Schreiber 1 26-31 Zeilen, Schreiber 221-27 Zeilen • sehr unregelmäßige gotische Hybrida von zwei Schreibern: 1 Bl. 2-92 r , 2 Bl. 92-140 v • rubriziert • Bl. 2' qualitätvolle, 4-zeilige Fleuronne-Initiale in Rot, Blau und Grün.
Braunes Rindleder über Holzdeckeln (15. Jh., 3. Drittel); zwei- und dreifache Streicheisenlinienbilden zwei Außenrahmen und ein stehendes Andreaskreuz im Mittelfeld • Spuren einer Schließe •Rücken restauriert • Fragmente: 2 Teile von einem Einzelbl. als Spiegel im Vorder- undRückdeckel; Pergament; 13,5 x 21 und 14 x 21; Schriftraum (?) x 17; gotische Texmalis;Hufnagelnotation auf vier schwarzen Linien; rubriziert; 14. Jh., 1. Hälfte. Aus einemAntiphonarium. Teile des Offiziums des hl. Johannes Baptista; enthält u.a. CAO Bd. 3, Nr. 3858,2753, 4412 und 2714. Ein Makulaturfragment in Ms. B 32 stammt möglicherweise aus derselben Hs.
Ein Inhalts- und Besitzvermerk auf Bl. l r belegt, daß die Hs. aus der Bibliothek desKreuzherrenkonvents in Düsseldorf stammt: Hystoria Josaphat et Barlaam. Pertinet ad conventumfratrum Sande Crucis in Dus[s]seldorp [15. Jh., 2. Hälfte]. Gleich zwei Wz. in der vorliegenden Hs.sind auch in Ms. B 5, Teil IV belegt. Da letztere Hs. 1461 in Köln entstanden ist, liegt es nahe, daß
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