Ms. B 30a
87: 14. Jh.). Schließlich beweist der Einband von Ms. B 117, in der Zisterzienserabtei Altenberg 1276geschrieben, daß dort die o.g. Einbandtechnik eingesetzt wurde. So erscheint es naheliegend, daßauch vorliegende Hs. in Altenberg geschrieben und gebunden wurde, zumal sie sich dort zumindestkurz nach ihrer Herstellung bereits befand, wie ein paläographisch etwa zeitgleicher Besitzvermerk infrühgotischen Majuskeln auf dem freistehenden ehemaligen Vorderspiegel verso zeigt: LIBERSANCTE MARIE DE BERGE ■ auf dem freistehenden ehemaligen Vorderspiegel verso Vermerkevon zwei Händen des 14./15. Jh.: sermo 83; pars secunda beati Bernhardi super cantica; ferner voneiner weiteren spätmittelalterlichen Hand Eintrag: X / Villi (152™ wiederholt) • auf einem an denfreistehenden ehemaligen Vorderspiegel (s.o.) angeklebten Pergamentstreifen recto von einer Handdes 14./15. Jh. kurze Liste mit Angaben zu Gesängen an Heiligenfesten • von einer Hand des 17.Jh. zwei Vermerke: ' l r auf dem oberen Rand: Habentur in hoc libro Sermones S. P. N. Bernardi aSermone 37 usque 83 in Cantica; 2 152 va unterhalb der Textspalte: Duo Sermones S. Bernardi inCantica videntur hie adhuc deesse; darüber Vermerk von einer Hand des 13./14. Jh.: defectus duorumsermonum ■ auf dem Rückdeckel Spuren eines mittelalterlichen Titelschildes (Fenestra) • aufdem Rücken Reste von drei Schildern, Beschriftung nur auf den beiden oberen erkennbar:Düsseldorf, nach 1803: <> Bernar<di \>n Cantica se<rmon>e.s posteriores <M>s. memb. s.a.Altenberg, 16. Jh. (?): <.. Ber>«a<rdi in can>//ca S'e<rmones> Paste<riores> • die nach Aufhebungder Altenberger Abtei im November/Dezember 1803 in die Düsseldorfer Hofbibliothek gelangte Hs.ist verzeichnet in: Altenberg, Inventar 1803 (I), Nr. 871 bzw. 1092; Altenberg, Inventar 1803 (II), Nr.871 bzw. 1092; Altenberg, Inventar 1803 (III), Nr. [1] bzw. [34] (vgl. Redlich S. 118 f.); Altenberg,Inventar 1819 (Lacomblet), Nr. [22]; Altenberg, Inventar Reuter, Nr. 37.
Mosler S. 40, Nr. 19 • Perkow S. 1, Nr. 11 • Krämer S. 10 • Handschriftencensus RheinlandNr. 489 • Buchpaten gesucht (2) S. 14-17, Nr. 2 (mit Abb. des Einbandes) • Finger, Gedanken, S.3-7 H. Finger, Die Altenberger Klosterbibliothek (1133-1803). Versuch eines knappen
historischen Überblicks, in: Altenberger Blätter, Heft 11, März 2001, S. 5-15, hier 7 • Hammer,Buchmalerei, S. 22 • P. H. J. M. Schrijen, Ein Altenberger Bucheinband aus der Zisterzienser-Abteizu Morimond. Ein Beitrag zur Geschichte der Bucheinbandtechnik, in: Bücherschätze S. 435-464,Abb.21(l r ).
l ra - 152 va Bernardus Claraevallensis: Sermones 37-83 superCantica canticorum. - Ed.: Leclercq/Rochais Bd. 2, S. 9-302 (Hs.genannt Bd. 1, S. XXVI). Stegmüller RB Nr. 1721 mit Suppl. - 152 vb leer.
Ms. B 30a
Bernardus Claraevallensis. Richardus de Sancto Victore
Papier • I + 222 Bl. • 29x21 • Marienfrede, Kreuzherrenkonvent • 1473(I); 1472 (II)
Die Hs. wurde im 15. Jh. aus zwei Teilen zusammengesetzt.
Braunes Rindleder über Holzdeckeln (15. Jh., 4. Viertel); doppelte Streicheisenlinien bilden zweiAußenrahmen und ein Rautenmuster im Mittelfeld ■ Spuren von vier Buckeln auf dem Rückdeckel
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