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1 (2005) Ms. B 1 bis B 100
Entstehung
Seite
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Ms. B 29

58 r - 73 v Bernardus Claraevallensis: De diligendo Deo. >Incipit übereiusdem de diligendo Deum [!].< - Druck: Leclercq/Rochais Bd. 3, S. 111-154.

73 v - 81 v Bernardus Claraevallensis: Epistolae. (73 v -81 r ) Epistola 7.Ad Adam monachum. >Incipit epistola beati Bernardi Clarevallis ad [...]Adam Aberacensem [Rasur nach ad, Aberac. durchgestrichen].< - Druck:Leclercq/Rochais Bd. 7, S. 31-46. - 81 Epistola 5. Ad Adam monachum.Druck: aaO, S. 28-29.

89 r - 184 v ; 82 r - 87 v [Bernardus Claraevallensis]: Sermones superCANTICA CANTICORUM. Sermones 52-86. >Sermo LIIF S [!] super Canticacanticorum.< - Druck: Leclercq/Rochais Bd. 2, S. 90-320. Sermo 85 läuftnach Bl. 184 v weiter auf Bl. 82-86 r ; Sermo 86 folgt auf Bl. 86-87 v . Bl.82-87 v waren ursprünglich leer geblieben. Stegmüller RB Nr. 1721 mitSuppl.

Ms. B 29

Bernardus Claraevallensis

Pergament I+152 + IB1. 33x23,5 Altenberg, Zisterzienserabtei (?)12. Jh., 2. Hälfte

1998 restauriert Lagen: 19 IV 152 Lage 1-14 Kustoden auf Schlußseiten der Lagen: F-XIIIF Schriftraum 22,5 x 16,5 2 Spalten 30 Zeilen karolingische Minuskel 1 Hand Ct-Zitate an den Predigtanfängen bzw. im Kontext in Rot; einfache rote Initialbuchstaben, l ra 12-zeiligerote Silhouetteninitiale P.

Brauner Kalblederbezug über Holz aus der Entstehungszeit des Buchblocks (s.u.) mitStreicheisenlinien (Streifenrahmen, Rautenmuster; auf dem Rücken Rautenmuster) und kleinenEinzelstempeln Lilie in Raute, Gitter kreisförmig auf dem Vorderdeckel Kettenspuren beiRestaurierung ergänzt: zwei Langriemenschließen unter Verwendung zweier alter Beschläge, gemäßaltem Zustand auf Rückdeckel schließend; auf dem Vorderdeckel fünf Buckelbeschläge aus MessingSpuren von Blattweisern ehemalige Pergamentspiegel bei Restaurierung freistehend

eingebunden; ausführlich zum Einband Schrijen (s.u.).

Die Hs. wurde jüngst, ausgehend von einer Neubeurteilung ihres Schriftstils und ihrer als typischfranzösisch eingestuften ,umgekehrten' Einbandtechnik (Ausrichtung von Schließen und Betitelungauf den Rückdeckel, Schutzbuckel auf dem Vorderdeckel), deutlich vor 1200 datiert undvermutungsweise in die Zisterzienserabtei Morimond lokalisiert (Finger und Schrijen; s.u.). Dochdeutet gerade der paläographische Befund eher auf ihre Entstehung im ausgehenden 12. Jh., jedenfallsnicht vor dessen Mitte. Entgegen Finger S. 5 f. und Schrijen S. 437 spricht die Form der Kustoden(s.o.) nicht gegen diese Datierung, da sich derartige Kustoden auch noch in späteren ehemaligenAltenberger Hss. finden (vgl. etwa Ms. B 102: um 1200; Ms. B 117, 118, 131: 13. Jh.; Ms. B 51 [I],

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