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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
Entstehung
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38ausgepreßt hatte, so machte ich doch einigeStreiffen davon ablauffen. Ich verwun-derte mich gar nicht, daß ich nicht mehrdarinnen antraf, weil die Kranke schon denTag vor ihrem Tod aufgehört hatte solchenauszuwerffen; Auch konnte dessen Absonde-rung in der Lunge in den letzten Stunden ih-res Lebens eben so wohl aufhören, wie dergröste Theil der andern Absonderungen auf-hoͤren, am meisten diese hier, welche ganz wie-dernatürlich war; also daß die Erstickungwelche ich vermuthet und für die Ursache derTodes gehalten habe, durch den Uebersluß dermilchartigten Säften hat können bereitet, unddurch die Anhäufung der feinsten, gleichfallemilchartigten, aber verdorbenen Säften vol-lendet werden, welche um so leichter die Luft-röhren haben verstopfen müßen, weil die er-schöpfte Lebenskräften nicht mehr hinlänglichwaren sie auszustoßen. Nachdem das Beckeninnerlich zergliedert worden war, so konntenwir sehen, und uns dessen versichern, daß esdie Urinblase war, welche sich zwischen dieSchaambeine, wie ich schon gesagt, begebenhatte. Das übrige dieses Eingeweides wargefund. Der Durchmesser des Beckens vonden aneinandergebrachten Schaambeinen ge-gen das heilige Bein zu war zwey Zoll undacht