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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
Entstehung
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39acht Linien hiesigen Maaß; welches in fran-zoͤsischer Maaß zwey und ein halber Zoll be-trägt. * Eben dieser Durchmesser, oder bessereine Linie von dem äußersten Ende der nehm-lich entfernten Beinen biß an das heiligeBein gezogen war nur ein paar Linien länger.Sein gröster Durchmesser von einemHüftbein zu dem andern beträgt sechs Zoll,acht Linien, rheinisch, und sechs Zoll, zweyLinien Pariser Maaſſ.Die Simphysin zwischen dem heiligenBein und denen Hüftbeinen waren abgeson-dert, und sehr beweglich; doch war diß aufder linken Seite beträchtlicher. Die Bänderwaren nicht zerrissen; sie hatten nachgegeben.Ich schnitte in die auf der linken Seite, umzu sehen, ob das Innere des Gelenkes schad-haft worden war; Es schien mir gesund zu seyn.Ich hatte die nehmliche Operation, ei-nige Wochen vor dieser an einer weiblichenLeiche, die noch jung war, vorgenommen,um zu untersuchen was daher entstehen würde.Ich unterfand, daß diese Simphysin eben soabgesondert waren, ob ich gleich nur wenigeGewalt gebrauchte um die Schaambeine aus-AlsC 4einander zu treiben.Jetzt da das Becken bereitet und gebleicht ist, und dieBeine ausgetrocknet und wieder vereinigt sind, beträgtes nur zwey Zoll, zwey Linien hieſiges Maaß.