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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
Entstehung
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35ste beynahe keine Kräfte mehr hätte um aus-zuwerffen. Der Bauch war noch wie denTag vorher. Aber alle diese Umstände undihr Hippokratisches Gesicht ließen mich ver-muthen, daß sie ohne Rettung verlohren wä-ce. Diß geschah auch würklich gegen einUhr Nachmittags, da ihr die Brust derge-stalten eingenommen wurde, daß sie vonder Größe ihrer Krankheit überwältigt, einwenig darauf verschied, und wie ich glaubeerstickte.Wenige Zeit nach ihrem Verscheidenlieſihr der Bauch erstaunlich auf. Den13. ohngefähr 45. Stunden nach ihremTod wurde ihr Leichnam geöfnet. Wir be-fanden die Entfernung der Schaambeinenvon einem zu dem andern, so wie wir ge-achtet hatten. Der Raum, der sich zwi-schen beiden befand war zum Theil mit einerweichen und häutigten Geschwulst angefüllt,welche wir vor einen Theil der Urin Blase hiel-ten, welche auch würklich durch das von Win-den verursachte Aufschwellen der Gedärme, diesie stark gegen diesen Raum andringten, warherein getrieben worden; dann vor ihrem Todhatte ich sie nie daselbst wahrgenommen. Die-ser so zu benennende Urin=Blasen=Bruch warC 2