—brach den Trank und alles was man ihrgab wieder von sich. Sie hatte biß hiezunoch keinen Stuhlgang gehabt. Ich per-ordnete eine gute Aderläße am Arm, einetemperirende und Wind abtreibende Mixtur.Es wurden die Klystiere wiederhohlt, unddie Frau verbunden.Am Abend des nehmlichen Tags ließder Schlucken etwas nach; das Erbrechengeschah nicht mehr so oft; die Geschwulstdes Bauchs hatte sich gemindert, und erwar nicht mehr so schmerzhaft. Als mirder Puls etwas erhaben schien, verordneteich eine kleine Aderläße, und einen ausSchaffgarben= und römischen Kamillen= Blu-men bestehenden besänftigenden Thee=Auf-guß, welchen die Entbundene auch gar gerneals ordinairen Trank zu sich nahm; auchhielte sie mit der ersten verordneten tempe-rirenden Mixtur an, welche sie besonders be-gehrte.Des andern Tags den vierzehnten,Morgens ging alles noch gut. Die Krankehatte in der Nacht geschlaffen. Das Bre-chen hatte sich verloren. Nur dann undwann stellte sich der Schlucken ein. Sie hattenoch keinen Stuhlgang gehabt. Die Kly-stiere
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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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