26Die Nachgeburt folgte von selbsten,und weder der Wundarzt noch die Entbun-dene konnten uns versichern, ob bey derGeburt merkliche Wehen vorhanden waren.Das Kind war über das Mittelmäsige groß.Ich wurde von dieser unverhoften Begeben-heit so fort benachrichtiget, und befahl dieRuhe, und verordnete einige gelind stärken-de Mittel. Tages darauf, den zwölften May,fanden wir die Entbundene sehr schwach;sie klagte über Müdigkeiten, doch mit einerfreyen Mine und ganzer Gegenwärtigkeitdes Verstandes, die uns alles hoffen ließen.Der Bauch und die Schaam waren nurwenig geschwollen. Dieser letzte Theil schienwenig gelitten zu haben. Die Reinigunggieng schwach weg; der Puls war schwachund ſchnell.Ich verordnete einen ein wenig stär-kenden und der Fäulniß wiederstehenden, auchhauptsächlich wegen dem Aufenthalt etwel-cher Stücken faulen geronnenen Bluts,welche sich teils in der Gebährmutter, teilsin der Mutterscheide aufhielten, säurlich ge-machte Mixtur, erweichende Umschläge aufden Bauch, und den samaritanischen Bal-sam auf die Schaam; auch wurde dieWunde
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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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