25Es war des Abends um vier Uhr, alsdie Kreisende zu Bette gebracht wurde; siewurde zu gleicher Zeit verbunden, und ichverordnete ihr alles, was ich ihrem betrüb-ten Zustand für zuträglich hielt.Es ist zu bemerken, daß wir mit demArbeiten verschiedene Male inne hielten, teilsum die Kreisende etwas ruhen zu laßen,teils uns in der Zeit über dasjenige zu be-denken, was wir ferner zu thun hätten.Als man die Kreisende aus dem Ge-burtsstuhl nehmen wollte, um sie in dasBett zu bringen, nahm ich wahr, daß sieauf ihre Füße ſtund, ſich umdrehte, undeben einige Schritte gehen wollte, wenn ichmich nicht dagegen gesetzt hätte. Sie warganz ruhig im Bett biß gegen neun UhrAbends, um welche Zeit sie bemerkte, daßetwas gegen die Schaam vorgerücket sey.Der Wundarzt, der sie bewachte, sahe dar-nach. Er sah den Kopf des Kindes; Erergrif solchen, und vollendete in wenig Zeitund ohne die Frau eine andere Lage neh-men zu laßen (obgleich mit einigen Beschwehr-lichkeiten um die Schultern hervorzubringen)eine Geburt, welche uns so viele Mühe ge-koſtet hatte.B 5Die
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Johann Pet. Brinckmanns Bemerkung über die neuerdings vorgeschlagene, und an einer Kreissenden verrichtete Operation der Durchschneidung der Symphyse der Schaambeinen
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