115Daß die Milchgefässe selbst schon in dem fa-digten Gewebe des Darms, so wie die Was-sergefässe mit hänsigen und doppelten mond-förmigen Klappen versehen sind, die denMilchsaft, der von den Därmen kömt, durch-lassen, seinen Rukfluß aber aufhalten.§. 55. In den Gekrösdrüsen wird nunder Milchsaft unseren Feuchtigkeiten noch än-licher und gleichartiger durch die Zumischungeines dünnen milchigten Saftes, der in dengemelten Drüsen abgesondert wird. Die Men-ge des Narungsſaftes wird daher allda ver-mehrt, und er geht weit flüssiger, als er insie hineintrat, aus ihnen heraus zum Behält-nisse des Narungssaftes, wo sich das klebrich-te Wasser der äusseren Glider und des Bau-ches mit dem Narungssafte vermischt, undseine weisse Farbe verdünnert, so daß dasBehältniß öfters mit einem durchsichtigen undröth-H 2
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten