110eben durch Webers Versuche erwisen hab',das ihnen zugemischte Oel in einem weissenmilchigten Saft zu verwandelen pflegen. Denndaß der aufgelöste Speisensaft im Magen grauund nicht weiß ist, kann den Weberschen Ver-suchen nach wahrscheinlicher Weise nicht an-derst herkommen, als daß Speichelsäfte oderOel in der Menge nicht gegenwärtig sind, dieerfodert wird, die weisse Farbe zu bilden.Inzwiſchen will ich doch nicht behaupten, daßdie weisse Farbe des Milchsaftes nicht daherihren Ursprung nehme, daß das Oel oder fet-tige Wesen desselben mit wässerigen Feuchtig-keiten nicht genau vermischet oder verbundenſei, und daß die Galle dazu das ihrige nichtbeitrage, weil sie den Schleim auflöset. Neinmir ist genug durch Erfarungen gezeigt zuhaben, daß die weisse Farbe des Milchsafteswahr-Feur geworfen wird, helle brennet, und sich vomWeingeiste so vollkommen auflösen läst, daß nurein schleimiges Wesen zurukbleibt.
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