Druckschrift 
1,2 (1786)
Entstehung
Seite
103
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103wis eine längere Zeit erfodert wird, wennTeile durch ein öfters widerholtes Annähernund Zurükstossen endlich Mittler oder gleich-artige Teile antreffen, womit sie sich vereini-gen, und also in Ruhe kommen, als wannwirklich die zur Gärung angewendte Feuchtig.keiten, wie die Speichesäfte, selbst Mittler inhinlänglicher Menge besizen, die die aufge-löste nüzliche Teilchen miteinander verbin-den. (*) Man kann also den Schleim und dieseifenartige Natur der Dauungssäfte als diezwote Urſache anſehen, warum die Dauung fegeschwinde und ruhig vor sich geht, ohne mitMal-..16.).(*) Hieraus läst sich nun auch die Ursache angeben,warum beim allzuwässerigen Magensafte die Ver-dauung so langsam vor sich geht, und warumdas arabische Gumi die Art des Sodbrennensheile, das auf den Genus fetter Speisen beiLeuten erfolgt, die wahrscheinlicher Weise einennicht gnug schleimigen Magensaft haben. Dennnichts kömt unserem Schleime so nahe als dasarabische Gumi. Villeicht ist selbiges aus der-gleichen Ursache so nüzlich in der Windsucht.