Druckschrift 
1,[1] (1779)
Entstehung
Seite
149
Einzelbild herunterladen
 

149einigem Grunde zu schreiben, weil derglei-chen stets in derselbigen vorhanden sind. (*)Man sihet also hieraus, warum die irdischeTheilcherK 3(*) Um die Wirkung dieser veränderenden Ursachenbesser einzusehen; so wollen wir aus den ve-getabilischen gegorenen Säften den Wein zumBeispiel nehmen, und sehen wie dieser sauerund endlich fahe wird.Der Wein besteht aus Wasser, undwenn mir der Ausdruck erlaubt ist, aus einersicheren Menge phlogistisch-ölichen Theilen, dienebst der Luft, vermittels der Säure, innigstdurch die Garung mit keinander vermischetsind; ich sage aber aus einer sicheren Mengephlogistischen Theilen: denn, wenn dieser zuwenig sind, so ist er nach den Grundsätzender Scheidekunst säuerlich, und verdient ehen-der den Nahmen eines Essias, als des Weins.Diese drei Hauptbestandtheile sind ihrer ge-nauen Mischung ohngeachtet als Stoffen einesflüssigen Körpers, der feste Körper aufzulösen,oder auszuzihen pflegt, gemäs der gegebenenTheorie in einer beständigen innerlichen Be-wegung, die, obschon sie durch die Hinzukunftder Säure, als des Interpres das Gleichge-wicht erhalten hat, dennoch den Grund derfolgenden Veränderung des Weins in Essigabgibt. Denn, weil der Wirbel der Bestand-theilen heterogener Körper, wenn sie auch ver-mittels eines Interpres sich noch so gut verei-nigt haben, eigentlich ein beständiger Triekist, sich voneinander zu entfernen, der durchdie anzihende Kraft gemäſiget, oder beſchränktwird.